Fußball-Hessenliga

Borrmann half bei Borussia Fulda aus 

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Roland

Gensungen/Fulda. Mit 43 Jahren zu alt für die Fußball-Hessenliga? Mitnichten. Roland Borrmann hat sich einmal mehr bewiesen und einen Kurzeinsatz am letzten Spieltag beim 1:0 von Borussia Fulda vor 500 Zuschauern gegen den SC Hessen Dreieich geflogen.

Wie kam es dazu? In der Winterpause hatten die damals abstiegsbedrohten Osthessen hinter der Nummer eins Tobias Wolf keinen adäquaten Ersatz. Also fragte der Sportliche Leiter Martin Hohmann bei dem Gensunger an, der von 2000 bis 2008 in der Johannisau Stammtorhüter bis zur Regionalliga war.

„Ich dachte, ich bin nur als Maskottchen eingekauft worden“, sagte der Rückhalt augenzwinkernd. Doch seine Rolle als Aushilfe nahm der 1,96 m große Hüne ernst. Mindestens zwei Mal fuhr er in einer Fahrgemeinschaft mit den Ex-Schwalmstädtern Ingmar Merle und Sebastian Schmeer zum Training, saß 2016 in jeder Partie auf der Bank. Als Lohn wechselte ihn Trainer Thomas Brendel gegen Dreieich kurz vor Schluss ein.

„Das war eine nette Geste. Ich hatte vorher aber schon gesagt, dass mir bloß niemand einen Blumenstrauß schenken soll. Davon habe ich genug“, lacht Borrmann. Klar, er hatte sich zuvor schon in Wabern, Bad Hersfeld und Eschwege mehrfach reaktivieren lassen. Damit soll es nun ein Ende haben. „Jetzt stehen meine Jungs im Mittelpunkt“, erklärt der Gensunger, der im Nachwuchsbereich des FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz, wo auch seine Söhne spielen, seit drei Jahren als Trainer aktiv ist. 

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