DFB-Pokal

Eintracht am Dienstag gegen SC Freiburg

Noch ungeschlagen: Mirko Boland, Dennis Kruppke und Marc Pfitzner (v. li.) treffen mit Eintracht Braunschweig heute im DFB-Pokal auf den SC Freiburg. Foto: dpa

Braunschweig. Für Eintracht Braunschweig geht es derzeit Schlag auf Schlag. Drei Tage nach dem 1:1 im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin erwartet der in Pflichtspielen noch immer ungeschlagene Zweitliga-Spitzenreiter heute im DFB-Pokal (19 Uhr) den Erstligisten SC Freiburg.

Und nicht nur Braunschweigs Sportlicher Leiter Marc Arnold hofft darauf, dass der blau-gelbe Höhenflug weitergeht. „Das Heimspiel gegen die Berliner, die wie ein Bundesliga-Team geführt werden, war schon eine Art Nagelprobe für uns. Freiburg hat sich als technisch und taktisch gute Mannschaft in der Bundesliga etabliert. Hoffentlich hält unsere Serie.“

Von den 56 Profivereinen bis hinunter zur 3. Liga ist nur der Zweitliga-Dritte Kaiserslautern in der Liga und Pokal ebenfalls noch ungeschlagen. Dennoch herrschte am Samstag nach dem dem 1:1 gegen Hertha BSC eher schlechte Stimmung im Braunschweiger Lager. Trainer Torsten Lieberknecht bemängelte zwar, dass seine Mannschaft in der zweiten Hälfte gezeigt habe, dass sie „noch keine absolute Spitzenmannschaft“ sei. Dennoch überwiegen beim Coach bei weitem die positiven Aspekte. „Ich habe die Jungs gefragt, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben“, sagte Lieberknecht über die kurze Ansprache an seine Akteure nach dem Schlusspfiff.

Kruppke trifft auf Ex-Klub

Braunschweigs sportlicher Leiter Marc Arnold erwartet heute ein „intensives und kampfbetontes Spiel“. Und auf das freut sich Braunschweigs Routinier Dennis Kruppke vermutlich noch ein wenig mehr als viele seiner Mitspieler. Der Eintracht-Kapitän absolvierte für Freiburg insgesamt 93 Partien in der ersten und zweiten Liga. „Wir wissen um unsere Qualitäten und um unsere gute Form. Das wird keine leichte Aufgabe, aber wir gehen mit breiter Brust ins Spiel“, sagt der vielseitig einsetzbare Offensivakteur, der sich gerne an seine Zeit in Freiburg erinnert. „Die Nachwuchsförderung dort ist sensationell. Vom Umfeld her ist Freiburg etwas ruhiger als Braunschweig.“

Das Pokallos gegen seinen Ex-Klub bezeichnete Kruppke als „attraktiv und machbar“ – was viele Fans der Eintracht anscheinend ähnlich sehen. Gestern gab es nur noch wenige Tickets für das 21 645 Besucher fassende Eintracht-Stadion. (rwx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.