Derby in der Fußball-Gruppenliga

Calden/Meimbressen siegt 2:0 in Udenhausen

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Luftkampf: Sowohl der Udenhäuser Oliver Speer als auch der Caldener Sven Mackewitz verpassen den Ball. Marcel Fehling beobachtet die Szene.

Udenhausen. Im Kreisderby der Fußball-Gruppenliga erlitt die SG Hombressen/Udenhausen vor knapp 200 Zuschauern gegen Calden/Meimbressen eine 1:2 (0:0)-Niederlage.

Es war die dritte in Folge für die Krohne-Schützlinge. Eigentlich war es ein Derby mit vielen Zutaten. Torwartwechsel bei beiden Mannschaften, je eine Rote Karte auf jeder Seite, ein Foulelfmeter und sogar, nach einer mäßigen ersten Halbzeit, noch Tore. Hombressen/Udenhausen spielte die letzte halbe Stunde der Partie in Überzahl und das beim Stand von 0:0. Doch wie schon im Hinspiel holten die Caldener mit zehn Spielern die drei Punkte.

„Es fehlt im Moment an vielen Ecken und Enden bei uns. Das Spiel nach vorne ist nicht zwingend genug und in der Defensive verteidigen wir auch nicht konzentriert“, analysierte Heimtrainer Tobias Krohne die Niederlage gegen seinen Ex-Klub.

Über die erste Halbzeit gibt es nicht viel zu berichten, auffällig war, dass Gästekeeper Steven Berndt viele Ballkontakte hatte, er war sozusagen der Libero hinter der Abwehr. Fahrt nahm die Partie erst nach einer Stunde auf, Oberenzer wurde von Schindewolf am Trikot gezupft, Schiedsrichterin Katrin Rafalski, die viele knifflige Situationen zu beurteilen hatte, entschied auf Foul und das Caldens Routinier Schindewolf der letzte Mann war, gab es den roten Karton. Der Freistoß verpuffte. 

Ausgebufft hingegen war wieder einmal Gästestürmer Dennis Dittmer, nach einem Einwurf drang er in den Strafraum und erzielte das 0:1. Doch nur 120 Sekunden später der Ausgleich, ein Schuss von Oliver Speer wurde von Christoph Geule mit dem Kopf ins Tor abgefälscht. Das Siegtor für Calden/M. fiel in der 81. Minute, Dennis Faust war im Strafraum gefoult worden. Dittmer trat an und traf. In der Nachspielzeit auch eine Rote Karte für die Gastgeber, nachdem Töppel den alleine aufs Tor zustürmenden Dittmer unsanft gebremst hatte. Gästecoach Jens Alter hob die große Moral seiner Elf hervor.

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