Nach der Pause fielen die Tore

Caldens Frauen siegen schon wieder 8:0

Erzielte das 2:0: Caldens Jil Ludwig (in blau) traf kurz nach der Pause gegen Gläserzell. Foto: Hofmeister

Calden. Es war ein Spieltag für den Frauenfußball-Hessenligisten TSV Jahn Calden, der mit dem souveränen 8:0 (1:0)-Heimerfolg über den Sechsten SV Gläserzell Boden auf das Spitzenduo Lollar und Rüsselsheim gut machte.

Diese beiden waren am Vortag jeweils über ein Remis nicht hinausgekommen. Calden bleibt damit weiter die einzig ungeschlagene Mannschaft in der Liga und ist nur deshalb Vierter, weil die Konkurrenz zwei bzw. drei Spiele mehr ausgetragen hat.

Nach dem zweiten 8:0-Sieg in Folge hatte es jedoch in der ersten Hälfte noch nicht ausgesehen. Zwar waren die Gastgeberinnen von Beginn an klar überlegen, doch die Tore wollten trotz hochkarätiger Chancen nicht fallen. Allein Torjägerin Johanna Hildebrandt verpasste dreimal die Führung und hatte dabei auch Pech mit zwei Pfostentreffern.

Weitere Großchancen vergaben Arlene Rühmer und Sharon Braun. So kam die längst fällige 1:0-Führung doch etwas überraschend zustande. Luisa Schanze hatte von links in den Strafraum geflankt und plötzlich landete der Ball im langen Eck (38.).

Damit war der Bann gebrochen, denn in der zweiten Halbzeit fiel das nächste Tor bereits in der 48. Minute, als Hildebrandt von der Grundlinie zu Jacqueline Künzl passte. Deren Schuss ließ SV-Torhüterin Jasmin Jökel nach vorne abklatschen, wo Jil Ludwig per Kopf zur Stelle war.

Nach weiteren Großchancen durch Hildebrandt und Braun sowie Rühmer, die einmal den Pfosten und einmal die Latte traf, erzielte Franziska Tux nach Schanze-Freistoß ebenfalls per Kopf das 3:0 (59.). Nun ging es mit den Toren Schlag auf Schlag. Rühmer spielte den Ball auf den rechten Flügel zu Esma Özedemir, die von der Grundlinie zur mitgelaufenen Braun passte, die aus fünf Metern das 4:0 erzielte (62.).

In der 71. Minute kam auch Hildebrandt endlich zu ihrem ersten Treffer, als sie einen hohen Ball an den Fünfmeterraum verwertete (71.). Sehenswert war der sechste Treffer durch Tux. Rühmer hatte in die Strafraummitte zu Hildebrandt gespielt, die den Ball mit der Hacke weiterleitete (76.). Eine weitere Hereingabe von Künzl verwertete Rühmer zum 7:0 (78.). Nur eine Minute später markierte Hildebrandt mit einem Schuss in die kurze Ecke den 8:0-Endstand.

„Wir mussten die Geduld bewahren. Am Ende hatten wir es aufgrund unserer guten Kondition leicht, zu Toren zu kommen“, hatte Jahn-Trainer Wolfgang Berndt nie Zweifel am Sieg seiner Elf.

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