Hallenfußball in Hofgeismar: Borgentreich holt sich den Stadtpokal vor Vorjahressieger Hümme

Carlsdorf verteidigt Donig-Pokal

Foulspiel: Hombressens Torwart Marius Fehling holt Tobias Mirwald vom Turniersieger Carlsdorf von den Beinen. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Die traditionellen Hallenfußballturniere in Hofgeismar hatten am Montagabend zwei gebührende Siegerteams. Den Donig-Wanderpokal staubte erneut der TSV Carlsdorf ab. Den Stadtpokal sicherte sich diesmal der VfR Borgentreich. Beide Mannschaften blieben ungeschlagen und geizten nicht mit Toren. Carlsdorf erzielte 21, Borgentreich 27 Treffer.

Donig-Wanderpokal

Am Ende war es ein wahrer Triumphzug der Gelb/Schwarzen aus dem Hugenottendorf und eine Demütigung für die Kernstädter. Im letzten Endrundenspiel besiegte der TSV Carlsdorf die TSG Hofgeismar mit 7:1, ein Spiegelbild der derzeitigen Machtverhältnisse im Hofgeismarer Fußball. Der TSV agierte sehr beherzt in der Kreissporthalle. Wolfgang Steller, Vorsitzender der Trainervereinigung: „Carlsdorf stellte das mit Abstand spielstärkste Team.“

Für Jens Deppe ist dieses Turnier einfach eine Frage der Ehre. „Wir treffen auf viele Nachbarschaftsvereine. Diese Tatsache sowie die Duelle gegen Hombressen/Udenhausen und Hofgeismar stellen eine besondere Herausforderung dar“, freute sich Carlsdorfs Trainer über rund 50 TSV-Anhänger, die ihre Mannschaft lautstark von den Rängen unterstützten.

Hinter Carlsdorf wurde Kreisoberligist Immenhausen Zweiter, danach folgten Gastgeber Hofgeismar und Hombressen/Udenhausen.

Stadtpokal

Der Pokal der Stadt Hofgeismar ging an den A-Ligisten Borgentreich. In der Endtabelle setzte sich der VfR dank der besseren Tordifferenz gegen den keineswegs enttäuschenden Titelverteidiger TSV Hümme durch. Das Duell zwischen beiden Mannschaften endete 1:1. Durch die Vorrunde waren die Westfalen mit drei Siegen und 15 Toren marschiert. Die SG Schönhagen/Sohlingen wurde Dritter vor der Reserve von Wettesingen/Breuna/Oberlistingen.

Das fiel auf

Am Finaltag hatten die beiden Unparteiischen Mike Britting (Holzhausen) und Christoph Möller (Hombressen) alles unter Kontrolle. Sie mussten keinen Spieler des Feldes verweisen.

Viel Lob gab es auch für die Turnierleitung. Steller & Co. sorgten an  allen drei Tagen für einen reibungslosen Ablauf.

Einzig bei der Trainerfrage für das A-Liga-Team herrscht weiter Unklarheit. Der kommissarische Abteilungsleiter Maik Kolle konnten immer noch keinen Namen nenne.

Heute wird der Budenzauber in Hofgeismar mit dem Signal-Iduna-Cup für Freizeit- und Hobbymannschaften ab 18 Uhr abgerundet. (zyh)

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