Fußball-Oberliga: RSV Göttingen 05 heute gegen Lüneburg, am Montag gegen Ottersberg

Die Chance zur Revanche

Doppelter Einsatz über Ostern: Nicola Grimaldi (li.) erwartet mit seinem RSV Göttingen 05 heute den Lüneburger SK, am Montag dann den TSV Ottersberg. Foto: Jelinek

Göttingen. Mit der Motivation ist das beim RSV Göttingen 05 so eine Sache. Das Minimalziel Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga hat der Aufsteiger schon seit der Winterpause und den beiden Insolvenzen von Kickers Emden und Eintracht Nordhorn in der Tasche. Die Qualifikation für die neue Regionalliga wurde dagegen nach einer sportlichen Durststrecke und der freiwilligen Nichtteilnahme am Lizenzierungsverfahren auch schon längst abgehakt. Bleibt die Frage, um was es nun in den beiden bevorstehenden Heimspielen der Schwarz-Gelben überhaupt noch geht? Heute (15 Uhr) erwartet der RSV 05 den Lüneburger SK, am Montag (15 Uhr) gastiert der TSV Ottersberg im Göttinger Jahnstadion.

05-Trainer Jozo Brinkwerth will von einem Motivationsproblem nichts wissen. „Wenn man auf dem Platz steht, dann ist die Motivation auf jeden Fall da. Die Spieler wollen gewinnen und sich den Fans gut präsentieren. Und um Sieg- und Punktprämie geht es ja auch noch. Da kann jeder Spieler entscheiden, wo er sich seine Motivation herauszieht.“

Kein kompletter Umbruch

Viel wichtiger dürfte aber sein, dass es ab jetzt auch verstärkt um die Plätze für die neue Spielzeit geht. Die Vertragsgespräche werden demnächst beginnen. „Wenn wir von den 21 Spielern aus unserem jetzigen Kader zwölf bis sechzehn Spieler halten können, dann wäre das eine gute Ausgangslage. Wir werden aber sicherlich keinen kompletten Umbruch erleben“, sagt Brinkwerth, dessen Vertrag auch noch für die Saison 2012/13 gilt. Dicke Fragezeichen stünden hinter dem Verbleib von Spielern wie Lukas Zekas oder Rubic Ghasemi-Nobakht. „Sie haben beide gesagt, dass sie höherklassig spielen wollen.“

Doch zunächst freuen sich die Schwarz-Gelben auf die bevorstehenden Heimpartien, in denen jeweils die Gelegenheit zur Revanche besteht. „Lüneburg ist eine spielstarke Mannschaft mit gefährlichen Angreifern“, sagt Brinkwerth über den Gegner, bei dem seine Elf beim 1:3 in der Vorrunde chancenlos war. Huck, Kaplan, Coskun und Sebastian Ghasemi-Nobakht werden auch noch am Montag verletzungsbedingt fehlen.

Dafür ist Julian Keseling nach abgelaufener Sperre seit vergangenem Montag wieder spielberechtigt. „Er wird mit Sicherheit in einem der beiden Spiele zum Einsatz kommen“, sagt Brinkwerth, der in der Innenverteidigung wie zuletzt aber Christian Horst und A-Juniorenspieler Thorben Rudolph vertraut. „Thorben Rudolph hat seine Sache bei uns sehr gut gemacht. Das wird mal ein richtig guter Spieler, den wir natürlich auch in der kommenden Spielzeit bei uns sehen wollen“, betont Brinkwerth.

Washausen wieder dabei

Auch der am Meniskus operierte Daniel Washausen, der seit zwei Wochen mit der Mannschaft trainiert, darf mit Einsatzzeit rechnen. Wie lange, darüber möchte Brinkwerth mit Washausen ein klärendes Gespräch führen. (rwx)

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