3:2-Sieg in Kassel

Clevere Baunataler C-Junioren feiern Derbysieg beim KSV Hessen

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Umkämpft: Diesen Zweikampf verliert zwar Baunatals Paul Kolstädt (vorn) gegen Kassels Justin Gümbel, am Ende gewann aber sein Team.

Kassel – Der KSV Baunatal ist in der C-Junioren-Hessenliga auf Rang drei geklettert. Mit einem 3:2 (2:1)-Derbyerfolg beim KSV Hessen Kassel bestätigten die Baunataler ihren Aufwärtstrend, während die Löwen durch die zweite Niederlage in Folge die Spitzenplätze allmählich aus den Augen verlieren.

Es war angerichtet: Derbyzeit auf dem Kunstrasen am Kasseler Sportzentrum. Und den besseren Start in das Nachbarschaftsduell erwischten die Baunataler. Luis Flörke jagte einen Freistoß aus beachtlicher Distanz auf das Kasseler Tor – allerdings nicht genau genug. Da war nicht einmal eine Minute gespielt, und das erste Ausrufezeichen bereits gesetzt. Die Gäste blieben am Drücker, während sich die Löwen noch sortierten.

In der Folge war es dann Lucas Radler, der sich nach feinem Zuspiel von seinen Bewachern löste und zur frühen Baunataler Führung einschob (7.). Nur wenig später vergab Aaron Liesche Prieto die Chance auf das 2:0, doch Kassels Torwart Phil Ulrich reagierte hervorragend. Die kleinen Löwen waren noch nicht ganz auf der Höhe. Mit dem ersten gelungenen Spielzug stand es dann allerdings 1:1. Justin Gümbel setzte sich auf der linken Außenbahn energisch durch, spielte quer – und Lars Michels vollendete (22.).

Ob die Hessen nun angekommen waren im Spiel? Nicht so wirklich. Denn nur drei Minuten später fiel die erneute Führung für die Gäste. Nach einer einstudierten Eckballvariante versenkte Serkan Karakoc den Ball präzise im Netz. Und das schläfrige Abwehrverhalten der Löwen sollte sich auch in Halbzeit zwei fortsetzen. „In ihrer Entstehung fielen die Gegentore viel zu einfach“, lautete die spätere Einschätzung von Löwen-Coach Dirk Bindbeutel. So auch das dritte Baunataler Tor nach der Pause, als ein Steilpass genügte, um die Defensive der Gastgeber auszuhebeln. Der pfeilschnelle Radler war auf und davon und erzielte sein siebtes Saisontor – damit führt er nun die Torschützenliste an.

Den Kasselern fehlten insgesamt zündende Ideen. Und so verwunderte es kaum, dass ein Befreiungsschlag plötzlich zur Vorlage wurde, und Justin Gümbel in den Schlussminuten noch auf 2:3 verkürzte. Ein Tor Marke Zufallsprinzip. Mehr als dieser Anschlusstreffer war aber nicht mehr drin. Baunatals Trainer Tom Samson durfte zufrieden sein: „Wir sind das Spiel nicht überemotional angegangen und haben in den richtigen Momenten getroffen. Wir haben die Fehler des Gegners clever ausgenutzt.“

Von Raphael Wieloch

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