Sandershausen empfängt Bad Soden

CSC 03 will dem Favoriten Flieden ein Bein stellen

Spektakulärer Zweikampf: Tim Bode (links, hier gegen Türkgücüs Mohamed Ghafari) empfängt mit dem CSC 03 den Tabellenführer SV Flieden.Andreas Fischer

Kassel – Zwei heimische Fußball-Verbandsligisten treten am Sonntag (15 Uhr) zu Hause an. Und beide empfangen Spitzenteams. Der CSC 03 Kassel erwartet an der Jahnstraße den Tabellenführer SV Flieden, die TSG Sandershausen an der Heiligenröder Straße die SG Bad Soden. Beide verbindet dasselbe Ziel: Sie wollen dem Favoriten ein Bein stellen.

CSC 03 Kassel

Sehr wechselhaft waren zuletzt die Leistungen der Kasseler. Nach der 2:5-Heimpleite gegen den Hünfelder SV überraschten die Rothosen mit dem 4:2-Sieg in Weidenhausen. Die Mannschaft von Trainer Lothar Alexi zeigte sich am Chattenloh von einer ganz anderen Seite. Die Strategie des Trainers wurde umgesetzt, dem Gegner die Räume eng gemacht, aber vor allem ging es nach der Balleroberung schnell nach vorn. All das was im bisherigen Saisonverlauf bemängelt wurde, klappte plötzlich.

Und nun will der CSC nachlegen. Allerdings kommt die derzeitige Übermannschaft der Liga, Hessenliga-Absteiger SV Buchonia Flieden, an die Jahnstraße. Die Gäste ließen nicht viel anbrennen im Lauf der Spielzeit, gewannen neun von elf Partien und spielten zweimal remis. Mit 36 Treffern haben die Buchonen immerhin doppelt so oft in des Gegners Tor getroffen wie die Gastgeber. Und zugelassen haben sie in elf Begegnungen ganze sieben Gegentore.

Wie will Alexi dem konterstarken Gegner nun mit seiner Mannschaft begegnen? „Wichtig wird es sein, dass wir unsere Grundordnung nicht aus den Augen verlieren. Zudem müssen wir kompakt stehen, und dürfen uns keine individuellen Fehler erlauben“, lauten die Vorgaben des Coaches, der sein Team klar als Außenseiter sieht. Im Vergleich zu der Partie in Weidenhausen wird es wohl personell kaum Veränderungen geben.

TSG Sandershausen

Vier Siege in Folge feierten die Niestetaler um Trainer Bernd Hüter, bevor es am vergangenen Spieltag eine unnötige 0:2-Pleite in Eichenzell gab. Nun kommt mit der SG Bad Soden ein Aufsteiger an die Heiligenröder Straße. Doch die Gäste stehen auf dem fünften Platz und haben mit 37 Toren die beste Offensive der Liga. „Bad Soden ist Favorit, wir müssen schon sehr diszipliniert auftreten, wollen wir die Punkte hierbehalten“, sagt Hüter.

Der Trainer hat bei einigen Akteuren – wie Emre Akman – eine gewisse Müdigkeit ausgemacht. Zakariae El Jamouhi (Urlaub) und Tobias Orth fehlen weiter.

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