Die 26. Auflage des Sparkasse & VGH-Cups ist längst in Planung / Stehplatztribüne wird gut angenommen

„Das war absolut eindrucksvoll“

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Ein starkes Turnier: Den viertägigen Sparkasse & VGH-Cup erlebten rund 11 000 Besucher in der Göttinger Lokhalle. Die 26. Auflage steigt im kommenden Jahr vom 8. bis zum 11. Januar. 

Göttingen. Das viertägige Jubiläumsturnier um den Sparkasse & VGH-Cup war ein voller Erfolg. Bei den Besuchern, die an drei Tagen für eine ausverkaufte Lokhalle sorgten. Aber auch bei den Spielern und Trainern der beteiligten Vereine, die alle das Turnier in den höchsten Tönen lobten.

Kein Wunder deshalb, dass die 26. Auflage längst geplant ist. „Im kommenden Jahr wird das Turnier vom 8. bis zum 11. Januar ausgetragen“, sagt Holger Jortzik von der veranstaltenden Fest-GmbH.

Bis auf den Eröffnungstag waren schon vor dem offiziellen Vorverkaufsstart im November alle Sitzplätze ausverkauft. Einen starken Zuspruch erlebte aber auch die neue Stehplatztribüne, die ebenfalls von Freitag bis zum Finaltag mit jeweils 250 Plätzen restlos ausgebucht war. „Die neue Tribüne wurde sehr gut angenommen“, betont Jortzik.

Auch sportlich konnte das Turnier – passend zum Jubiläum – noch einmal nachlegen. Das Finale war das wohl mit weitem Abstand beste Endspiel der vergangenen Jahre, was auch die Zuschauer honorierten. Anders als in den Vorjahren blieben die Besucher auch bei der ausgiebigen Siegerehrung auf ihren Plätzen.

„Wir haben auch das fairste Turnier seit langem erlebt“, betont Jortzik. Beleg für diese Aussage ist die Tatsache, dass in den gesamten K.o.-Spielen lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe verhängt wurde. Und im Endspiel drehte Wien einen 1:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg. „Wien ist ein absolut verdienter Turniersieger“, sagt Jortzik, der aber auch die Leistung von Hannover 96 als „absolut stark“ bezeichnete. Denn die Roten sorgten ebenfalls für Turniergeschichte. Hannover 96 feierte mit dem 8:0 im Halbfinale über Schalke 04 den höchsten Sieg in einem K.o.-Spiel.

An dem Erfolg haben aber auch die 15 regionalen Vereine großen Anteil. Der JFV Northeim setzte sich in der Gunst der Besucher in diesem Jahr klar gegen den Ligakonkurrenten Göttingen 05 durch. Und Veranstalter Lutz Renneberg lobt vor allem die sportliche Hingabe, mit der die kleinen Klubs um jeden Punkt kämpfen. „Am Freitag habe ich mir die Partie zwischen Hardegsen und Radolfshausen angesehen. Da ging es nur darum, in der Gruppe nicht Letzter zu werden. Die Spieler haben um jeden Ball gekämpft und die Fans haben auf den Rängen für eine unglaubliche Stimmung gesorgt. Das war absolut eindrucksvoll.“ (rwx)

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