Werder Münden und Dransfelder SC in der Lokhalle mit jeweils einem Sieg

„Das war ein Riesenerlebnis“

In die Kurve gelegt: Werder Mündens Dominik Franke beim 0:5 gegen Borussia Dortmund. Fotos: Schröter

Göttingen. Während die JSG Werratal/Bonaforth gleich bei ihrem ersten Turnierstart beim Sparkasse & VGH-Cup in der Göttinger Lokhalle den Zwischenrundeneinzug bejubeln konnte, lautete für den 1. FC Werder Münden und den DSC Dransfeld das Motto auch in diesem Jahr wieder „dabei sein war alles“. Unzufrieden war man in beiden Lagern dennoch nicht.

Werder Münden

„Bis auf das Spiel gegen die JSG Pferdeberg haben die Jungs eine gute Vorstellung geboten“, meinte FC-Trainer Jörg Dörfler. Nach dem 4:2-Auftaktsieg gegen die JSG Fredelsloh/Moringen und der erwarteten 0:5-Niederlage gegen Hannover 96 war am Donnerstag alles nach Plan verlaufen. Zwar hatte man sich dann am Freitag im ersten Spiel gegen Sparta Göttingen insgeheim etwas ausgerechnet, doch erwies sich dieser Gegner dann doch als zu stark. Vom 0:2 gegen die Göttinger noch sichtlich geschockt, setzte es gegen die JSG Pferdeberg gleich noch eine Niederlage. Dieses 2:4 wurmte Dörfler jedoch mächtig. „Das hätte nicht passieren dürfen, da waren meine Spieler viel zu überheblich“, wetterte er.

Auch wenn man sich am dritten Turniertag gegen Polonia Warschau (1:3) und Borussia Dortmund (0:5) noch einmal teuer verkaufte, reichte es am Ende mit drei Punkten nur zu Platz sechs in der „Mister Lady“-Vorrundengruppe . „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich meine Mannschaft spielerisch dennoch stark verbessert und nicht mehr so viel Respekt vor den großen Namen gezeigt“, meinte Jörg Dörfler. „Und für uns Spieler war es ein Riesenerlebnis, auch wenn wir uns etwas mehr erwartet hatten“, fügte Dominik Franke hinzu, der sich das Geschehen im vergangenen Jahr wegen einer schweren Verletzung noch von draußen hatte mit ansehen müssen.

Die Mündener Torschützen: Demaj, Franke, Hüttner, Kartal, Sopko, Wasmuth, Yazici (alle 1).

Dransfelder SC

Ein Sieg, fünf Niederlagen und Platz sechs in der schweren Coca-Cola-Gruppe - der DSC Dransfeld hat auch in diesem Jahr wieder sein Soll erfüllt. Auch wenn im einen oder anderen Spiel etwas mehr drin gewesen wäre.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit den Bezirksteams der Region mithalten können“, war Thomas Schwer, der das Team zusammen mit Christopher Worbs trainiert, zufrieden. Nach der 0:5-Auftaktniederlage gegen den FC Fulham habe man sowohl gegen den JVF Göttingen (0:3) als auch gegen BW Bilshausen (1:3) gut gespielt, „aber leider nichts daraus gemacht“. Einen richtig guten Tag erwischten die Dransfelder am Freitag. „Da lagen wir beim 1:3 gegen den Hamburger SV lange nur mit 1:2 hinten und waren dem Ausgleich näher als der HSV dem 3:1“, meinte Schwer. Beim anschließenden 3:2-Sieg gegen den SC Hainberg sei sein junges Team dann über sich hinaus gewachsen.

„Die Mannschaft hat eine geschlossene Leistung geboten, aus der Torwart Christoph Germershausen noch herausragte“, lobte Schwer. Die Dransfelder Tore erzielten: Marczak, Richter (je 2) und Menke. (per)

Zum Turnier gibt es auch eine Bildergalerie unter : www.hna.de/foto

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