Fußball-Gruppenliga

Der „Dreier“ als Tageslosung: Für Bad Wildungen, Mengeringhausen oder Altenlotheim ist Sieg Pflicht

Wieder im Wildunger Kader: Tim Krollpfeiffer (vorn), hier im Kreispokal gegen die SG Fürstenberg vor Björn Wünnemann ) rechts), und Rezan Kaplan am Ball.
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Wieder im Wildunger Kader: Tim Krollpfeiffer (vorn), hier im Kreispokal gegen die SG Fürstenberg vor Björn Wünnemann ) rechts), und Rezan Kaplan am Ball.

Korbach – Die Losung heißt: gewinnen. Sie gilt am zwölften Spieltag der Fußball-Gruppenliga 1 für die Heimspiele des TuSpo Mengeringhausen und des TSV Altenlotheim, ebenso wie für die Partie der SG Bad Wildungen/Friedrichstein in Gilsa.

Altenlotheim – Körle. Nach zwei Siegen in Folge steht Altenlotheim auf Rang acht der Tabelle, sechs Zähler vor Körle. Diese Fakten sprechen für den nächsten „Dreier“, doch Robin Wissemann bleibt vorsichtig. „Körle ist zuletzt stärker geworden und hat gepunktet. Es wird auf Grund unserer personellen Lage ein sehr schweres Spiel“, sagt der Spielertrainer des TSV.

Beim 2:2 gegen die SG Neuental verpasste Körle den dritten Saisonerfolg. Das Team von Trainer Halil Inan ließ zu viele Chancen aus. Das Manko schlechthin: In zehn Spielen erzielte es erst zehn Treffer, Minuswert.

Wissemann will am Samstag (17 Uhr) an die jüngsten Spiele jedenfalls anknüpfen. „Zuletzt haben wir nicht in erster Linie auf das Ergebnis geschaut, sondern dass wir ein gutes Spiel abliefern. So wollen wir es auch gegen Körle wieder angehen. Wenn wir alles in die Waagschale werfen, kommen die Punkte von alleine“, sagt er.

Personell drückt der Schuh jedoch nach wie vor. Fabian Erber (Zerrung), Niklas Bräutigam (Bänderriss), Manuel Neuschäfer, Patrick Wissemann (beide Urlaub) sowie Sascha von Drach und Tim Backhaus (Knie) fehlen sicher. Fraglich ist der Einsatz von Marc-André Garthe (Knie) und Nils Backhaus (Leistenprobleme). Beide fehlten auch beim Kreispokal-3:2 des TSV am Mittwoch in Korbach. Wissemann: „Wir hoffen, dass nach der Partie die Liste nicht länger wird.“

Statistik: Die Bilanz beider Mannschaften ist ausgeglichen: Von den 22 Partien gewann jede acht (sechs Remis). Das Torverhältnis 40:42.

Mengeringhausen – Kirchberg/Lohne/H. Beide Mannschaften sind als Bewohner der Roten Tabellenzone gleichermaßen auf einen Erfolg aus. Der TuSpo, mit seinen sechs Zählern vier unter den Gästen, steht zuhause besonders „unter Zugzwang“, wie Spielertrainer Andre Gutmann sagt. Er weiß: Ein „Dreier“ ist sozusagen Pflicht.

Groß taktieren müssen die Gastgeber gegen den „Gegner auf Augenhöhe“, so der Trainer nicht: „Wichtig ist, dass wir von Anfang an Gas geben und sie unter Druck setzen.“ Tipps dafür könnte er sich wie immer von Robin Wissemann holen, der mit dem TSV Altenlotheim zuletzt in Lohne (glücklich) mit 2:1 gewann. Wegen einer Gelb-Roten Karte in dieser Partie muss SG-Spielertrainer Paul Graf den gesperrten Pascal Beyer ersetzen.

Dem TuSpo fehlte Nico Müller beim 1:1 in Hertingshausen ebenfalls wegen „Gelb-Rot“. Er darf wieder ran und auch Daniel Sinemus (Kniebeschwerden) sollte am Sonntag auflaufen. Dazu haben sich Kevin Jäger und Tim Schade angekündigt. Noch eine gute Nachricht: Dominik Lüdtke ist nach seinem Achillessehnenriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Doch keine Woche ohne Rückschläge: Adam Sek (Muskelbündelriss) muss passen, Gutmann selbst (Hüftprellung) weiß noch nicht, ob er schmerzfrei sein wird.

Statistik: Kirchberg/Lohne hat in dieser Saison auswärts noch keinen Punkt geholt, der TuSpo umgekehrt zuhause auch erst drei. Die Bilanz der letzten drei Spielzeiten ist bei zwei Siegen, einem Remis und einer Niederlage positiv für die Grün-Weißen.

Neuental/Jesberg – Bad Wildungen/Friedrichstein. Um die Darbietung seines Teams am Mittwoch im Kreispokal beim 2:1 über die SG Fürstenberg zu bewerten, fällt Jörg Schäfer ein Begriff aus dem Vokabular rund ums Essen ein: „Harte Kost“, sagt der Wildunger Trainer: „Das Spiel hat unsere Schwächen wieder deutlich gezeigt.“ Heißt, zum Beispiel: Gegen massiert verteidigende Gegner fehlen ihr die Spielideen.

Um im Bild zu bleiben: Schwer im Magen liegen, soll das Ganze nicht. „Haken dran, gut ist“, sagt Schäfer und entdeckt am Pokalkick – außer dem Vorstoß ins Halbfinale und die Aussicht auf Wunschgegner Willingen – noch etwas Gutes: „Es war eine gute Trainingseinheit.“ Schließlich hatte die SG am vergangenen Wochenende Punktspielpause.

Für den Auftritt bei Neuental/Jesberg, punktgleich mit seiner Mannschaft (beide 11) bei einem Spiel mehr, spricht Schäfer Klartext: „Gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir die maximale Punkteausbeute anstreben, egal ob zuhause oder auswärts.“ Dem Gegner, der nach gutem Start bis auf Platz 15 abfiel, zuletzt in zwei Partien aber vier Zähle holte, gehe es freilich genauso. Der Kader der SG ist soweit komplett. Anders als beim 2:0 über Körle sind Tim Krollpfeifer und Johannes Süring wieder dabei. Im Kreispokal bekam Norayr Jalilyan einen Schlag aufs Bein.

Statistik: Die aktuelle Wildunger Auswärtsbilanz weist nach wie vor keinen Sieg aus. Die SG Neuental hat daheim dreimal verloren, aber durchweg gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Heftig: ihr 2:8 in Hertingshausen vor drei Wochen.  bb, mn

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