Fußball-Gruppenliga:

„Der Druck liegt nicht bei uns“: SG Goddelsheim/Münden erwartet Eintracht Baunatal

Eike Fabian Stracke (Goddelsheim/Münden)  und der  Baunataler Tim Kraus.
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Hoppla: Eike Fabian Stracke (Goddelsheim/Münden) gerät beim 2:4 der SG vor einem Jahr unter den linken Arm des Baunatalers Tim Kraus.

Im Vergleich zwischen Eintracht Baunatal und dem Fußballkreis Waldeck steht es nach drei Gruppenliga-Partien 8:3 bei 9:0 Punkten. Nun versucht es die SG Goddelsheim/Münden.

Goddelsheim – Diese Bilanz ist bei aller Einseitigkeit nicht nur schlecht für die heimischen Mannschaften. Schließlich gehen die einzigen Gegentore des Primus auf ihr Konto. Auf selbiges endlich auch Zählendes gutzuschreiben, das versucht am Sonntag (15 Uhr) die SG Goddelsheim/Münden als viertes Waldecker Team im Heimspiel gegen die Großenritter.

„Wir haben nichts zu verlieren. Wenn das Spiel an Baunatal geht, werden es alle als normal empfinden“, sagt Trainer Jens Fresen. Stimmt wohl. Zumal die Lichtenfelser den Gästen angeschlagen gegenüberstehen. Da ist einmal das 0:1 zuletzt in Homberg, das ihnen den Vorstoß auf Platz drei verdarb. „Wir waren vom Kopf her nicht auf der Höhe und haben es nicht geschafft, den Schalter umzulegen und somit verdient verloren“, sagt Fresen zur zweiten Saisonniederlage.

SG Goddelsheim leidet an Personalmangel

Zum anderen muss der Trainer seine Startelf abermals umstellen. „Personell gehen wir leider aktuell auf dem Zahnfleisch“, sagt er. Im Vergleich zum Homberg-Spiel fielen Marco Vesper und Tim Fresen (privat) definitiv aus, Philipp Rothe habe sich eine Zerrung zugezogen, Fabian Thomas sei fraglich. „Wenn ich dann mal durchzähle, fehlen mir sieben potenzielle Stammspieler.“

Die Ausfälle sind das eine. Das größere Problem ist laut Fresen, „dass wir gezwungen sind, ständig umzustellen. Dazu kommt, dass den Spielern durch die Verletzungen einfach der Rhythmus fehlt.“ Nun hat auch auch Trainerkollege Friedhelm Janusch mit verletztem Personal zu kämpfen. Beim 2:0 der Eintracht in Mengeringhausen klagte er, er müsse sieben Stammspieler ersetzen. Doch die Großenritter haben kurz vor Transferschluss personell nachgelegt und etwa Alessandro Schmidt geholt, der sie am Sonntag zum 1:0 über Edermünde schoss. Dazu stimmt es sportlich. 27 Punkte aus neun Spielen und 14:0 Tore auswärts sind Topwerte.

„Wenn man ohne Punktverlust ganz oben steht und das bei den wenigen Gegentoren, kann man nicht ganz so viel falsch machen“, findet also Fresen. Doch trotz all der Eindeutigkeiten, die für Baunatal sprechen: Aus der Rolle des Außenseiters lässt sich ja auch was machen. Fresen sagt es so: „Der Druck liegt nicht bei uns.“

Statistik: Die Partie ist auch ein Zweikampf der führenden Torjäger: hier Mirco Grosche mit elf, beim Gast Abdullah Al-Omari mit zwölf Treffern. Im Vorjahr unterlag die SG der Eintracht mit 2:4, überhaupt holte sie gegen den Gegner in vier Partien nur einen Punkt.  bb

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