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 FC Niemetal blickt auf eine schwierige erste Saisonhälfte

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Von: Manuel Brandenstein

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Spielmacher Dennis Schob (Mitte). Rechts Sebastian Gundelach.
Fiel lange aus: Spielmacher Dennis Schob (Mitte) konnte seine Mannschaft während der Vorrunde nur selten unterstützen. Rechts Sebastian Gundelach. © Manuel Brandenstein

Als Tabellensiebter ist der FC Niemetal nach der ersten Saisonhälfte das beste Team des Altkreises Münden in der 1. Fußball-Kreisklasse C. Doch das kann Trainer Sebastian Gundelach keineswegs zufriedenstellen.

Imbsen – „Ich kann sogar sagen, dass ich überhaupt nicht zufrieden bin“, sagt der 39-Jährige. „Wir sind zu Saisonbeginn in eine Art Strudel geraten, aus dem wir nur schwer wieder rausgefunden haben.“ Eine völlig neue Erfahrung für den ehrgeizigen Coach, der noch beim Abbruch der Saison 2019/20 mit seiner Mannschaft die Vizemeister-Position belegt hatte. „Ich hatte den Eindruck, dass sich die Mannschaft darauf etwas ausgeruht hat.“

Der erste Saisonsieg gelang erst am fünften Spieltag. Bis dahin hatte sich der FC Niemetal als das Team der späten Tore präsentiert: Gegen den FC Gleichen II gelang Tom Heditzsch erst in der 88. Minute der 1:1-Ausgleich und in einem an sich gut geführten Derby gegen Dransfeld hatte man Glück, dass Neuzugang Dennis Hirsch noch ausglich (diesmal sogar per Elfmeter in der Nachspielzeit). „Dieser Elfer war wohl nicht berechtigt“, gibt Sebastian Gundelach im Nachhinein zu, „und im damaligen Kellerduell gegen Gleichen habe ich meine Mannschaft überhaupt nicht wieder erkannt.“ Große personelle Sorgen waren ein Grund für die schwachen Leistungen. Unter anderem fielen Stürmer Nils Quentin, Spielmacher Dennis Schob und auch Dennis Hirsch länger aus, was sich deutlich bemerkbar machte. Genauso wie die frühe Kreuzbandverletzung während der Vorbereitungsphase des einzigen gelernten Torhüters im Kader, Julius Bergmann.

Mitte Oktober sah sich der Trainer genötigt, die Zügel anzuziehen – und es funktionierte. Ab Mitte Oktober wurden die Leistungen beständiger. Zunächst der erste Sieg, ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenführer SG Lenglern/Harste II (3:2). Bis zum Halbserienende sollte lediglich noch einmal verloren werden (1:2 gegen SVG II). Und gegen Ende des Spieljahres schien der FC Niemetal mit dem Erfolg in Bonaforth und dem 1:1 gegen den TSV Holtensen wieder auf dem richtigen Weg zu sein.

Recht angetan war Gundelach von den Leistungen seiner beiden Youngster: „Mats Meier und Niklas Knop haben ihre Sache sehr gut gemacht.“ Bei ihnen merke man, dass sie in ihrer Jugendzeit eine gute Ausbildung genossen hätten.

Jetzt wird sich der FC Niemetal zunächst neben den obligatorischen Ausdauerläufen in der Imbser Sporthalle fithalten. Die Hallenzeit in der großen Dransfelder Halle wurde an den Nachwuchs abgegeben. „Und dann müssen wir uns Gedanken machen, wie wir das Team wieder ins Laufen kriegen“, so Gundelach, der auf eine bessere zweite Saisonhälfte hofft. (Manuel Brandenstein)

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