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Der TSV Korbach ist gewarnt: SG Wesetal traut sich alles zu

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Zweikampf im Fußball
Diesen gefährlichen Mann sollte die SG Eppe/Nieder-Schleidern nicht so oft an den Ball kommen lassen. Der Arolser Kevin Sobotta (links), hier im Duell gegen Niklas Sauerwald (Eppe) weiß, wo das Tor steht. Er hat bereits 27 Saisontore erzielt. © Werner Spitzkopf

Halbfinals sind so mies zu ihren Verlierern. So viele Runden erfolgreich gespielt und jetzt das! Verlieren verboten gilt daher für alle vier Kreisoberliga-Mannschaften, die am heutigen Mittwoch ins Endspiel des Waldecker Pokals einziehen wollen

Korbach - . Dabei muss der TSV Korbach in Vöhl (19 Uhr) gegen die SG Wesetal antreten und die SG Eppe/Nieder-Schleidern bekommt es zur selben Zeit mit dem TuS Bad Arolsen zu tun. Dieses Spiel findet in Höringhausen statt.

Eppe/Nieder-Schleidern - Bad Arolsen. Wenn die Spieler der SG Eppe an den TuS Arolsen denken, fällt ihnen vermutlich sofort die Zahl fünf ein. Zweimal in der laufenden Saison schenkten ihnen die Kicker von Trainer Thorsten Mähl in der Liga fünf Tore ein. 1:5 und 2:5 lauteten die Ergebnisse, die die Badestädter in diesem Halbfinale zum Favoriten stempeln. Doch der Pokal hat ja bekanntlich seine.....

Auf diese Gesetzmäßigkeit setzt auch SG-Trainer Björn Emde: „Nach zwei Niederlagen in Serie, sind wir jetzt mal dran. Wir sind heiß auf dieses Spiel und wollen ins Endspiel.“

Der Coach bedauert zwar, dass ihm weiterhin einige Spieler fehlen werden, aber „wir werden eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen“. Emde hofft auch auf viele Fans, die das Team unterstützen. Dennoch schiebt er die Favoritenrolle den Arolsern zu. Die möchte TuS-Trainer Torsten Mähl eigentlich gar nicht so recht annehmen. „Wir lassen uns von den zwei Siegen in der Liga nicht blenden und wissen um die Stärke der Epper.“

Doch mit Blick auf das eigene Team lässt Mähl schon Selbstbewusstsein erkennen. Sein Mannschaft sei bereit für das Highlight und ihr sei bewusst, was sie in diesem Spiel erreichen könne. „Wir wissen um unsere Stärken, die heißt es umzusetzen.“

TSV Korbach - Wesetal. Die Saisonbilanz weist bei diesen zwei Mannschaften ein 4:4 aus. Wesetal gewann das Hinspiel 3:1 und verlor beim TSV 1:3. Die Korbacher Mannschaft ist aber nicht mehr mit der am ersten Spieltag im August zu vergleichen. Die Kicker von Trainer Uwe Tenbusch haben in diesem halben Jahr viel dazugelernt, sind noch ungeschlagen in der Aufstiegsrunde und steuern auf die Meisterschaft zu.

Diese Vorschusslorbeeren lehnt der TSV-Coach aber ab, er erwartet „ein Spiel auf Augenhöhe“. Tenbusch und seine Mannen haben schon selbst die Kampfstärke der Wesetaler zu spüren bekommen und „sie werden uns erneut das Leben sehr schwer machen“. Außerdem wird Spielmacher Kevin Staniek dem TSV krankheitsbedingt fehlen. Ein Motivationsbonbon hat der Coach seinen Spieler aber auch anzubieten: Der TSV Korbach will nach zwei vergeblichen Anläufen endlich diesen Pokal, den der Verein noch nie zuvor gewonnen hat.

Auf dieses Erstemal setzt auch der Wesetaler Trainer Christian Schwalm: „Für uns zählt nur der Sieg. Dann wird die SG Wesetal erstmals im Waldecker Pokalfinale stehen.“ Dieser großen Chance sei sich jeder Spieler bewusst.

Schwalm zieht ein selbstbewusstes Auftreten der Tiefstapelei vor: „Wir haben in diese Saison bereits bewiesen, dass wir gegen KOL-Spitzenmannschaften mithalten können. Deshalb gibt es in diesem Halbfinale auch keinen Favoriten.“   dv/rsm

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