Lohfelden will gegen FSV Frankfurt Wiedergutmachung für 1:7

„Der Weg ist das Ziel“

Als Spielmacher gefordert: Enes Glogic soll am morgigen Samstag im Lohfeldener Mittelfeld die Fäden ziehen. Archivfoto: Koch

Lohfelden. Die zweitschlechteste Defensive empfängt die beste Offensive, und im Hinspiel gab es mit der 1:7-Klatsche die höchste Niederlage seit fünf Jahren (damals 0:6 gegen Eschborn). Der abstiegsbedrohte Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden steht am morgigen Samstag ab 15 Uhr vor einer ganz schwierigen Aufgabe. Das Team von Trainer Thomas Bartel empfängt auf dem Kunstrasenplatz am Nordhessenstadion die U 23 des FSV Frankfurt.

„Es geht nach dem 1:7 im Hinspiel auch um die Ehre“, erklärt FSC-Trainer Bartel. „Wir wollen Wiedergutmachung, Rehabilitation, wollen was Zählbares nach dem Spiel in den Händen halten.“ Gleichzeitig warnt Bartel allerdings auch vor zu starker Fokussierung auf ein Ergebnis. „Der Weg ist das Ziel. Wenn wir die im Training erarbeiteten Mechanismen in unseren Spielen umsetzen, dann stellen sich die erwünschten Ergebnisse auch von ganz alleine ein.“

Damit das gegen die FSV-Reserve (3./61:40/41) klappt, hat der Trainer der Lohfeldener (15./34:52/24) einen Matchplan. „Gegen eine offensivstarke Mannschaft dürfen wir nicht ins offene Messer laufen. Stattdessen sollten wir tief stehen und aus einer kompakten Abwehr heraus die Gegenspieler in Zweikämpfe verwickeln. Nach dem Ballgewinn muss dann die Post abgehen. Schnelles vertikales Spiel ist gefordert.“

Weil Demetrio D’Agostino nach seiner Roten Karte beim 0:2-Auftakt nach der Winterpause in Jügesheim vier Spiele gesperrt ist, soll Enes Glogic ihn gegen die U 23 des FSV Frankfurt vertreten und als Spielmacher fungieren. Nicht zur Verfügung stehen wird ferner weiterhin Adrian Bravo Sanchez, der aber nach überstandener Zerrung aber wieder im Lauftraining ist.

„Wir wissen, dass uns am Samstag ein schweres Spiel erwartet“, gesteht FSC-Trainer Bartel. „Aber wir haben es selbst in der Hand. Der Einsatz muss neben den geforderten taktischen Komponenten von der ersten bis zur letzten Minute stimmen. Das erwarte ich von meinen Jungs.“ Auch und besonders gegen den starken Tabellendritten.

Von Sebastian A. Reichert

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