Gruppenligaspiel vorgezogen

Hell erleuchtetes Derby: Goddelsheim/ Münden empfängt Altenlotheim

Mit 5:2 gewann Altenlotheim den letzten Vergleich gegen Goddelsheim/Münden – im Kreispokal. Heute will Rudi Hofert (r.) mit dem TSV erneut punkten bei der SG, die auf Max Steger (links) urlaubsbedingt verzichten muss.
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Mit 5:2 gewann Altenlotheim den letzten Vergleich gegen Goddelsheim/Münden – im Kreispokal. Heute will Rudi Hofert (r.) mit dem TSV erneut punkten bei der SG, die auf Max Steger (links) urlaubsbedingt verzichten muss.

Das erste heimische Derby der noch jungen Saison bildet sozusagen den Prolog zum zweiten Spieltag in der Fußball-Gruppenliga 1.

Goddelsheim –Bereits an diesem Donnerstag (19. August) ab 19 Uhr empfängt die SG Goddelsheim/Münden den TSV Altenlotheim – es ist allerdings eine Partie von Spieltag drei. Sie wurde vorgezogen, weil einen Tag vor dem eigentlichen Termin am 26. August das Hessenpokalspiel der Altenlotheimer gegen den FC Ederbergland stattfindet. Der TSV ist auch am Sonntag im Einsatz, während die SG frei hat.

Vorfreude herrscht bei den Lichtenfelsern in doppelter Hinsicht: Zum einen lieferten sie sich Altenlotheim in der jüngeren Vergangenheit fast immer spannende Matches, zum anderen feiert die neue, lichtstarke LED-Flutlichtanlage in Goddelsheim ihre Pflichtspielpremiere.

Trainer Fresen: „Mehr Ruhe an den Tag legen“

Also eine zusätzliche Motivation? „Motiviert ist man in einem Derby doch immer“ weiß SG-Trainer Jens Fresen und fügt hinzu: „Altenlotheim ist eine gute Truppe, da müssen wir alles reinhauen, damit die Punkte hier bleiben. Man kennt sich bestens, daher brauch ich meinen Spielern dazu nicht viel erzählen.“

Beide Mannschaften standen sich in der noch jungen Saison bereits in einem Pflichtspiel Ende Juli gegenüber. Mit 5:2 nach Verlängerung gewannen die Altenlotheimer, die zuletzt 2010 ein Auswärtsderrby bei der SG Goddelsheim gewannen, das Kreispokalspiel. „Ich würde das Pokalspiel im Hinblick auf Donnerstag aber nicht zu hoch hängen“ hat Fresen den Pokal-K.o. abgehakt.

Vom Kreispokalspiel will auch Gästetrainer Robin Wissemann nichts mehr wissen „Am Donnerstag wird es ein völlig anderes Spiel. Liga und Pokal sind nicht zu vergleichen. Pokal war in der Vorbereitung, und ich denke, jetzt sind beide Teams weiter.“

Trainer Wissemann: „Bereit sein, dagegen zu halten“

Tabellarisch weiter nach einem Spieltag sind die Gastgeber nach dem Remis gegen Edermünde. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich mit der ersten Halbzeit zufrieden, in der sind wir dann durch die beiden Gegentore nach Standards, bei denen wir einfach nicht wach waren, ins Hintertreffen geraten. Dadurch sind wir etwas von unserem Spiel abgekommen, haben nur mit langen Bällen agiert. Da müssen wir einfach mehr Ruhe an den Tag legen“ bilanziert Fresen das Auftaktmatch.

Härter geht Robin Wissemann mit seinem Team nach dem 0:2 in Melsungen ins Gericht. „Uns haben einfach die Grundtugenden wie Wille und Einsatzbereitschaft gefehlt.“ Eigentlich untypisch für Altenlotheim. Trotzdem wird der TSV heute mit unverändertem Personal antreten. Bei den Lichtenfelsern ist zwar Max Steger im Urlaub, aber Steffen Butterweck und Nils Grosche kommen wieder dazu.

Eine Favoritenrolle will kein Team für das Derby übernehmen. „Goddelsheim/Münden ist ein unangenehmer Gegner, gegen den es immer schwer ist, zu gewinnen“, sagt Robin Wissemann – und weiß auch, warum: „Sie spielen einfachen Fußball und beherrschen die Grundtugenden. Nur wenn wir bereit sind, dagegenzuhalten können wir was mitnehmen“, folgert Altenlotheims Spielertrainer.  (bb)

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