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Staufenberger Derby als Fingerzeig

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Von: Manuel Brandenstein

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Matthias Pfurr (am Ball) versuchte schon in der vergangenen Saison, Christian Wedel (Landwehrhagen/Benterode) abzuhängen.
Laufduell in Escherode: Matthias Pfurr (am Ball) versuchte schon in der vergangenen Saison, Christian Wedel (Landwehrhagen/Benterode) abzuhängen. Beim jüngsten Aufeinandertreffen im Mai unterlagen die Gastgeber jedoch mit 0:2. © Michael Frankfurth

Gleich zum Saisonauftakt der Kasseler Fußball-Kreisliga A erwartet die SG Escherode/Uschlag eine große Kulisse. Schließlich kommt es zum Nachbarschaftsduell gegen die SG Landwehrhagen/Benterode.

Staufenberg – Neue Saison, neues Glück. Das erhofft sich vor allem die hauchdünn im Aufstiegskampf gescheiterte SG Landwehrhagen/Benterode. Doch mit einem relativ gemütlichen Saisonstart in der Fußball-Kreisliga-A-Kassel wird es nichts. Stattdessen ist höchste Konzentration gefragt, denn gleich zum Auftakt steht am Sonntag das Staufenberger Derby bei der SG Escherode/Uschlag auf dem Plan (15 Uhr, Sportplatz Escherode). Vielleicht schon ein Fingerzeig, wo es für beide Klubs hingehen kann.

Dass die Spielplangestalter den Mannschaften damit einen Gefallen getan haben, lässt sich ausschließen. Dem Escheröder Kassierer kann jedoch kaum etwas Besseres passieren. Schließlich herrscht allenthalben Vorfreude.

„Ich hätte mir zum Start schon einen leichteren Gegner gewünscht, zumal Escherode/Uschlag im Derby immer alles abruft und voll da ist“, gibt Gästetrainer Andreas Kühne zu. Sein Gegenüber, Michael Kosch, freut sich auf diesen Start und meint: „Unser Spiel ist im gesamten Umkreis wohl mit das interessanteste an diesem Wochenende.“ Gleich zum Auftakt muss der 41-Jährige jedoch improvisieren, denn die Wunschformation steht nicht zur Verfügung: Torhüter René Schauwecker befindet sich noch im Urlaub und Ersatz Noah Gabel kann ebenfalls nicht. Somit wechselt mit Rückkehrer Timo Krätzer ein Neuzugang zwischen die Pfosten, der eigentlich als Innenverteidiger vorgesehen war und seine Sache dort bislang gut machte. „Timo hat früher aber auch schon mal im Tor gestanden; das geht schon“, ist Kosch von der Vielseitigkeit seines Spielers überzeugt. Der Coach muss auf Leon Trolldenier und auch noch auf den im Aufbautraining befindlichen Jannik Schauwecker verzichten. „Wir haben mit unseren Neuzugängen viel getestet und sie haben sich gut eingefügt“, ist Kosch überzeugt. Mit der Vorbereitung war er recht zufrieden. Das Turnier in Kleinalmerode sei erfolgreich gewesen; nur knapp wurde der Finaltag verpasst. Der letzte Test gegen Vellmar wurde vom Gegner abgesagt, weshalb es für das anstehende Derby keine echte Generalprobe gab.

Die hatte die SG Landwehrhagen/Benterode am Wochenende mit dem gewonnen Spiel um Platz drei beim Turnier in Kleinalmerode. Andreas Kühne baute besonders Fuad und Suad Kelmendi ins Team ein sowie den schon in der Endphase der vergangenen Saison erfolgreich eingesetzten Niklas Kudzma. Schwerer verletzt hat sich Leon Dülfer, außerdem sind vier Akteure im Urlaub und David Fichte ist erst wieder ins Training eingestiegen. Dennoch dürfte auch Kühne genügend Spieler finden, die am Sonntag in Escherode alles geben wollen.  

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