Fußball-Kreisoberliga

Das Derby Wildeck gegen Hönebach lockt

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Spielt das Wetter mit, dann gibt es ein Wiedersehen für ESV Hönebachs Kai Wollenhaupt (links) und SG Wildecks Andy Becker (rechts).

Nachdem der Rückrundenauftakt am vergangenen Sonntag in der Fußball-Kreisoberliga Nord ins Wasser gefallen ist. 

Bosserode – Nur auf dem Kunstrasenplatz in Asbach konnte das Bitburger-Pokalhalbfinale durchgezogen werden – hofft man vielerorts nun am kommenden Wochenende, den Spielbetrieb endlich aufnehmen zu können. Dabei wartet mit dem Wildecker Derby zwischen der SG Wildeck und dem ESV Hönebach um 15 Uhr in Bosserode gleich ein echter Knaller. Es ist das Duell zwischen dem Dritten und dem Ersten.

Vertraut man allerdings den Wetterprognosen, dann dürfte auf vielen Rasenplätzen im Kreis kein Ball rollen. „Die Plätze sind teilweise grundlos, man muss abwarten“, sagt SG Wildecks Trainer Mike Lindemann. Er sieht die Hönebacher als klaren Favoriten an. Von Vorteil sei, dass beide Teams nicht wüssten, wo sie aktuell stünden.

Die Vorbereitung seiner Elf verlief nicht zufriedenstellend. Nur ein Spiel, das auf den Kunstrasen in Eiterfeld gegen den A-Ligisten SG Rotenburg/Lispenhausen, konnte ausgetragen werden. Es ging 1:4 verloren.

Zudem sei die Trainingsbeteiligung berufs- und krankheitsbedingt mau gewesen. Außerdem befanden sich die Studenten im Kader im Prüfungsstress. Nach der guten Hinrunde werde es nach dem Ausfall von Yannik Rimbach und Dennis Pierce schwer, die Positionen hinter den Spitzen zu besetzen.

„Eine Alternative ist auf jeden Fall Steven Seiler“, sagt Lindemann, der dem Einsatz von Akteuren aus der zweiten Reihe auch Positives abgewinnt. Sie bekommen Spielpraxis, wodurch der Kader mittelfristig breiter und ausgeglichener sein werde. Ein Platz unter den ersten Fünf wäre für Wildecks Trainer die Krönung einer super Saison. Er freut sich, dass der Fußball jetzt wieder rollen soll. Personelle Veränderungen im Winter hat es bei der SGW nicht gegeben.

Die Gäste aus Hönebach konnten in fünf Vorbereitungspartien mit unterschiedlichem Erfolg Spielpraxis sammeln. Vor Wochenfrist unterlag der ESV beim Gruppenligisten Hünfelder SV II mit 0:2, bot aber gerade in der zweiten Hälfte mit einer gemischten Mannschaft eine ansprechende Leistung.

„Die Ergebnisse sind eher zweitranging, am Sonntag wollen wir aber auf keinen Fall verlieren“, lautet die Zielsetzung von Gerd Engelhardt, der beim ESV für den Geschäftsbereich Organisation und Verwaltung zuständig ist. Für ihn ist nach wie vor die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld Meisterschaftsfavorit. Mit Blick auf das vielleicht schon vorentscheidende Spiel in drei Wochen auf dem Asbacher Kunstrasen gegen die Hersfelder wurden die Spiele gegen Hünfeld und den Thüringer Landesligisten SG Glücksbrunn Schweina (1:4) auf Kunstrasen ausgetragen.

Marius Bommer muss für Sonntag wegen einer Zerrung passen. Keeper Nils Katzmann befindet sich im Urlaub. Auch sein Bruder Marcel droht auszufallen. Ereuliches gab es in Sachen Trainer: Der Vertrag mit Tino Jäger wurde vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

VON THOMAS BECKER

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