DFB-Pokal

Jahn schlug sich tapfer: Regionalligist Calden unterliegt Erstligist Jena 0:2

Auf dem Foto sind paar Fußballerinnen zu sehen.
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Zweikampf: Caldens Laurina Bock wird von Jenas Adriana Mori beim Kopfball hart attackiert.

Die Fußballerinnen des TSV Jahn Calden haben in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Jena verloren – sich aber tapfer geschlagen.

Calden – Die Überraschung in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals der Frauen blieb aus. Zwar schlug sich Regionalligist TSV Jahn Calden durchaus achtbar, aber am Ende unterlag er dem Bundesligaaufsteiger FC Carl-Zeiss Jena mit 0:2 (0:1).

Die zwei Klassen tiefer spielende Elf fand gut ins Spiel und hätte fast die frühe Führung erzielt, als Johanna Hildebrandt aus der Distanz abzog und Gästetorhüterin Laura Kiontke den Ball über die Latte lenkte (3.). Nur wenig später scheiterte Arlene Rühmer mit einem Schuss aus 18 Metern an Kiontke. Calden arbeitete gut gegen den Ball und ließ zunächst keine klaren Chancen zu. Jena tat sich schwer und wurde erstmals in der 25. Minute richtig gefährlich, als Sophie Walter mit einem Schuss aus etwa 20 Metern knapp vorbeizielte.

TSV Jahn Calden: Die Partie in der ersten Runde des DFB-Pokals wurde von Gewitter unterbrochen

Das gute Spiel der Gastgeberinnen wurde schließlich von einer Gewitterschauer gestoppt. Nach der halbstündigen Unterbrechung war der Gast überlegen, doch es schien zur Pause auf ein 0:0 hinaus zu laufen. Kurz vor dem Seitenwechsel aber klingelte es im Jahn-Kasten. Nach einem Freistoß von halbrechts in den Strafraum und einer Kopfballvorlage überwand Nicole Woldmann Marigona Zani per Kopf zur 0:1-Führung (44.).

Nach der Pause schlugen sich die Jahnerinnen weiter recht wacker. Zwar waren die Thüringerinnen optisch klar überlegen, doch zwingende Chancen spielten sie nicht heraus. Bei Calden machte sich bemerkbar, dass Arlene Rühmer und Hildebrandt nicht richtig fit waren. So verpufften die wenigen Entlastungsangriffe. Ein toller Schuss von Adriana Mori von der linken Strafraumecke ins lange Eck brachte das vorentscheidende 0:2 (73.). Unmittelbar danach hatte Mori Pech mit einem Lattenschuss. Ansonsten ließen die Gastgeberinnen bis zum Schluss nichts mehr zu.

Trainer Robert Franke ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Fußballerinnen aus Calden

„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Spielerinnen. Sie haben sich taktisch klug verhalten. Das hat mir auch Jenas Trainerin Anne Pochert bestätigt“, sagte Jahn-Trainer Robert Franke nach dem Spiel und fügte an: „Die Gewitterpause ist eher Jena entgegengekommen, das sich danach taktisch besser auf uns eingestellt hat.“ (Michael Wepler)

Calden: Zani - Bock, Schäfer, Özdemir, Braun (84. Meyer) - Wickert (78. Nuhn), Rühmer - Waldherr (55. Schuh), Wiegand (84. Sirringhaus), Albers (78. Spieker) - Hildebrandt.

Jena: Kiontke - Weiß (84. Gora), Heuschkel, Breitenbach, Woldmann (84. Paulsen) - Walter (75. Volkmer), Graser, Arnold (84. Schouwstra) - Grajquevci (68. Fetaj), Mori, Birkholz.

Tore: 0:1 Woldmann (44.), 0:2 Mori (73.).

Zuschauer: 170.

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