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DFB-Stützpunkt Frankenberg: Trainer Theo Schätte ein Mann der ersten Stunde

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Für seine 20-jährige Tätigkeit als DFB-Stützpunkttrainer in Frankenberg wurde der 65 Jahre alte Theo Schätte (rechts) mit einem Trikot der Fußball-Nationalmannschaft mit den Autogrammen aller deutschen WM-Spieler ausgezeichnet. Die Ehrung nahm der DFB-Stützpunktkoordinator Claus Schäfer vor.
Für seine 20-jährige Tätigkeit als DFB-Stützpunkttrainer in Frankenberg wurde der 65 Jahre alte Theo Schätte (rechts) mit einem Trikot der Fußball-Nationalmannschaft mit den Autogrammen aller deutschen WM-Spieler ausgezeichnet. Die Ehrung nahm der DFB-Stützpunktkoordinator Claus Schäfer vor. © mjx

Große Ehre für Fußballtrainer Theo Schätte: Für sein 20-jähriges „Dienstjubiläum“ als DFB-Stützpunkttrainer wurde der 65-Jährige ausgezeichnet.

Frankenberg – Schätte,. gebürtiger Eimelroder, der mittlerweile im Frankenberger Stadtteil Schreufa wohnt, bekam vom Hessischen Fußball-Verband (HFV) ein eingerahmtes Originaltrikot der deutschen Nationalelf samt den Autogrammen aller WM-Spieler und einen personalisierten DFB-Wimpel.

„Theo Schätte ist ein Mann der ersten Stunde. Er hat eine Riesenerfahrung, sein Engagement und seine Zielstrebigkeit sind am Stützpunkt Frankenberg nicht wegzudenken“, sagte DFB-Stützpunktkoordinator Claus Schäfer (Nidda), der den Übungsleiter während einer Einheit am Montagabend in der Frankenberger Großsporthalle unter dem Beifall der Trainerkollegen, der jungen Fußballtalente und auch einiger Eltern ehrte. Der Förderstützpunkt Frankenberg sei mit dem Namen Theo Schätte eng verbunden, sagte Schäfer. Er erinnerte daran, dass der gebürtige Upländer (Schätte stammt aus Eimelrod) auch schon vor seiner Arbeit als Stützpunkttrainer acht Jahre lang unter der Regie des HFV in der Talentförderung tätg gewesen sei.

Aus der DFB-Talentförderung in Hessen seien schon einige erfolgreiche Spielerinnen und Spieler hervorgegangen, berichtete der Koordinator. Er nannte an erster Stelle die Namen von Jennifer Cramer (29) aus Birkenbringhausen und Shkrodan Mustafi (30) aus Bad Hersfeld. Cramer wurde mit den Frauen 2013 im schwedischen Solna Europameisterin, Mustafi mit den Männer 2014 in Brasilien Weltmeister. „Wir sind sehr stolz auf diese Ausnahmetalente“, sagte Theo Schätte: Die Chance, nach ganz oben zu kommen, sei zwar klein, „ist aber für jeden vorhanden“.

Der Deutsche Fußball-Bund richtete mit Start am 1. August 2002 Stützpunkte zur systematischen Talentförderung ein – eine Reaktion auf das schwache Abschneiden der Nationalmannschaft bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden. Als Titelverteidiger scheiterte Deutschland damals schon in der Gruppenphase.

Mittlerweile gibt es laut Schäfer 366 Stützpunkte mit 1200 Stützpunkttrainern in ganz Deutschland, in Hessen sind es 30. Stützpunkttrainer in Frankenberg ist neben Theo Schätte aktuell noch Dieter Boruffka aus Gemünden; der Löhlbacher Rainer Daume beendete aus beruflichen Gründen vor wenigen Wochen seine Tätigkeit.

„Durch die Hände von Schätte, Boruffka und Daume sind schon viele Fußballtalente gelaufen“, bedankte sich Schäfer für die Stützpunktarbeit, die freie Stelle von Daume soll bald neu besetzt werden.

Am Stützpunkt werden derzeit rund 40 talentierte Fußballer der Jahrgänge 2008 bis 2011 aus der ganzen Region Frankenberg trainiert, darunter uch einige Mädchen. „Ihr sollt die Spieler der Zukunft werden. Vielleicht schafft es einer aus dem Kader bis in die Nationalmannschaft“, animierte Schäfer die Jugendlichen zu Ehrgeiz und Einsatz.

Die Trainingseinheiten finden im Winter in der Großsporthalle, im Sommer im Stadion an der Eder statt. „Stützpunktpartner ist die Stadt Frankenberg“, bedankte sich Schäfer gleichzeitig für die gute Zusammenarbeit. Das Stützpunkttraining findet immer montags von 17 bis 20 Uhr statt. (mjx)

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