Gruppenliga:

Dicht dran, aber nie nah genug: SG Goddelsheim unterliegt Baunatal mit 2:4

Spieler der  SG Goddelsheim/Münden (von links) Robin Pieper, Christian Pohlmann und Torwart Marius Hühner gegen Niels Willer (Baunatal).
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Im Liegen und im Stehen: Viel Abwehrarbeit bescherte Eintracht Baunatal der SG Goddelsheim/Münden. Hier klären (von links) Robin Pieper, Christian Pohlmann, und Torwart Marius Hühner gegen Niels Willer.

Da war auch mehr drin für die SG Goddelsheim/Münden, wenn.... Die ersatzgeschwächten Lichtenfelser unterlagen dem Gruppenliga-Spitzenreiter Eintracht Baunatal mit 2:4 (0:2).

Goddelsheim – Ja, es war mehr drin, wenn die SG ihre guten Möglichkeiten im Tor unter gebracht hätte und sie nach ihren Treffern nicht so schnell wieder ein Gegentor hätte hinnehmen müssen.

Allerdings stimmt auch das Fazit von Co-Trainer Enrico Schmiedeler, der Jens Fresen in der ersten Halbzeit vertrat. „Alles in allem haben die Baunataler verdient gewonnen. Wir haben leider in einigen Phasen die Kontrolle verloren.“

Diese Partie begann für beide Mannschaften mit einer langen Suche nach ihrem Spiel. Viele lange Bälle flogen anfangs hin und her, aber die Baunataler fanden nach rund 20 Minuten eher ihre spielerische Linie, suchten mehr Lösungen über Kombinationen. Wie wohltuend dennoch ein langer Ball sein kann, zeigte David Katluhn in der 32. Minute. Nach einer Unaufmerksamkeit in der SG-Defensive schickte er mit einem 40-Meter-Pass Jan Kraus auf dem linken Flügel auf die Reise, der umkurvte an der Strafraumkante noch einen Gegenspieler und schoß den Ball in den Winkel.

Diese Führung gab den Baunatalern mehr Passsicherheit. Ein weiterer Flugball passte dann erneut. Er kam aus dem Mittelfeld und landete bei Andreas Bürger (36.) , der die Kugel über Torwart Marius Hühner zum 0:2 hob. Wieder ein grober Fehler im System der Gastgeber. Doch sie kamen nach der Halbzeit zurück. Nach einer Ecken-Serie hätte schon der Kopfball von Philipp Rothe drin sein können, aber Torwart Maik de Coster klärte erneut zur Ecke. Bei der nahm nun Eike Stracke (52.) mit seinem Kopfball besser Maß. Es stand nur noch 1:2. Und wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn der leicht angeschlagen ins Spiel gegangene Mirco Grosche (53.) nach Vorlage von Jonathan Vach aus etwas elf Metern nicht über, sondern ins Tor geschossen hätte.

Stattdessen legten die Gäste zur Demotivation einen dritten Treffer nach. Ein Freistoß von der Mittellinie war so lange in der Luft, dass die Gastgeber etwas die Übersicht verloren und am langen Pfosten vollendete Christian Krug (58.) mühelos.

Doch noch gab sich die SG Goddelsheim nicht geschlagen. Nach einem wunderbaren Solo von Vach, der von links schier unaufhaltsam nach innen stürmte und nach für nach alle Gegenspieler auf sich zog, passte er auf Max Steger (61.), der den Anschlusstreffer erzielte.

Da geht noch was, dachten nun viele Zuschauer und auch der Baunataler Trainer Friedhelm Janusch sagte, dass er nach diesem Treffer noch einmal Zweifel am Sieg gehabt habe. Niels Willer nahm ihm aber prompt alle Zweifel, denn bereits im Gegenzug stellte der Tabellenführer den Zwei-Tore-Abstand wieder her und brach damit endgültig bei den Gastgebern den Siegeswillen.

Obwohl noch fast eine halbe Stunde zu spielen war, zeigte die Eintracht nun ein dominantes Verhalten. Und auch die gelb-rote Karte (90.) gegen Kevin Kutzner kam für das SG-Team zu spät.  rsm

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