SC Willingen erwartet gut gestarteten Aufsteiger zum Duell auf Augenhöhe

Dörnberg das Verlieren beibringen

Florian Heine (Willingen, links) gegen Sebastian Plettenberg (Dörnberg).
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Ein anderes Kaliber: Der FSV Dörnberg war für die Willinger im April 2019 ein dankbarer Gegner. 7:0 gingdieser Partie aus. Diesmal wird es ein anderderes Spie.Das Bild zeigt Florian Heine (Willingen, links) gegen Sebastian Plettenberg (Dörnberg).

Einen noch Ungeschlagenen schlagen. So lautet die Aufgabe der Fußballer des SC Willingen am kommenden Sonntag in der Verbandsligapartie gegen den überraschend starken Aufsteiger FSV Dörnberg.

Willingen – „Das Glas war gegen Gudensberg halbvoll“, sagt Trainer Rainer Schramme nach dem 1:1 gegen den Aufsteiger am Mittwoch in dem seine Mannschaft sich von allen Seiten gezeigt hat. „Beim Gegentor ist das Kartenhaus bei uns ein wenig eingefallen, aber dann haben wir uns wieder gefangen, nach der gelb-roten Karte in Unterzahl klasse gegen den Ball gearbeitet und gute Konter gesetzt.“

Gegen die Dörnberger erwartet der Willinger Coach ein Spiel auf Augenhöhe. „Wer die bessere Tagesform hat, besser verteidigt und vorne mehr Schussglück hat, wird am Ende gewinnen.“

Der Aufsteiger ist kein unbeschriebenes Blatt für die Upländer. Sie trafen schon oft auf Dörnberg, „aber aus diesen Spielen kann man keine Rückschlüsse mehr ziehen“, betont Schramme. Allerdings sei das Gerüst der Mannschaft nach dem Abstieg halbwegs geblieben und „sie haben mit Pascal Kemper einen guten Stürmer“.

Für die junge Willinger Truppe ist jedes Spiel auch ein Kampf gegen die Unbeständigkeit. „Dieser Zustand wird uns noch eine ganze Weile begleiten“, sagt Schramme und meint damit auch die „zehn wilden Minuten“ im Spiel gegen Gudensberg, bei denen die Ordnung im Spiel verloren ging. „Von außen ist diese Situation schwer aufzulösen, letztendlich müssen es die Spieler selbst tun, vor allem die erfahrenen, was aber nicht heißt, dass wir den ganzen Druck auf Jan Henrik Vogel oder Florian Heine abwälzen sollten und die anderen dafür weniger Verantwortung übernehmen.“

Letztendlich weiß Schramme, dass diese bedrohliche Situation wieder ein Erfahrungsmoment mehr für seine jungen Spieler war, der schon gegen Dörnberg sehr wertvoll werden kann.

Die Upländer werden auch vom Verletzungspech verfolgt. Nach Yasin Dogan (Verdacht auf Bänderverletzung im Knie) steht nun auch ein Fragezeichen hinter Christian Kuhnhenne, der sich an der Leiste verletzt hat. Und die gute Nachricht: Matthias Bott wurde Vater einer Tochter und steigt am Montag wieder ins Training ein.

Außerdem hatte Schramme am Donnerstag Geburtstag und er wünscht sich nachträglich drei Punkte von seiner Mannschaft . rsm

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