Entscheidendes Tor fiel kurz vor Schluss

Dörnberg kehrt mit 3:4-Niederlage zurück

Torschütze: Kevin Richter (rechts) traf zum zwischenzeitlichen Dörnberger 3:2-Führung Archivfoto: Hofmeister

Neuhof. Die weite Reise ins 138 Kilometer entfernte Neuhof hat sich für Dörnbergs Fußballer nicht gelohnt.

Die Verbandsliga-Mannschaft von Trainer Dirk Lotzgeselle musste sich beim SV mit 3:4 (3:3) geschlagen geben, die angepeilten 20 Punkte nach der Vorrunde kann der Aufsteiger somit nicht mehr erreichen.

Lotzgeselle musste auf Offensivmann Andreas Schulze sowie die Abwehrspieler Philipp Schnegelsberg (krank) und Sebastian Plettenberg (beruflich verhindert) verzichten. Marcel Grenzebach und Fabian Manneweitz spielten mit Serhat Bingül und Tobias Gunkel in der Viererkette.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit vielen Strafraumszenen auf beiden Seiten. Das erste Tor erzielten die Gastgeber. Radek Görner war nach einem Pfostenschuss zur Stelle und gab FSV-Torwart Rajan Plavcic das Nachsehen (4.).

Die Gäste steckten den frühen Rückstand gut weg und kamen in der elften Minute zum Ausgleich. Dominik Richter war per Freistoß erfolgreich. Dörnberg drängte auf den zweiten Treffer und wurde belohnt. Florian Müller brachte seine Farben nach vorn. Der Ball wurde jedoch vom Neuhofer Gyorgi Zarevski abgefälscht (23.).

Dem 2:2 ging wie schon beim 0:1 ein Ballverlust der Dörnberger in der Vorwärtsbewegung voraus. Und wieder war Görner der Vollstrecker (31.).

Sehenswert der Treffer zum 2:3. Kevin Richter überlistete gleich zwei Gegenspieler und gab anschließend auch noch dem SV-Schlussmann das Nachsehen (38.). Aber auch die Hausherren zeigten weiterhin ihr Offensivpotenzial. Marko Curic markierte den leistungsgerechten 3:3-Pausenstand (41.).

Fernschuss

Die zweite Halbzeit bot nicht minder hohes Tempo und hüben wie drüben gute Einschussmöglichkeiten. Der letztendlich entscheidende Treffer fiel in der 88. Minute. Mateo Duvnjak wurde bei einem Freistoß angespielt, gegen seinen Drehschuss aus rund 25 Metern Entfernung war Plavcic machtlos.

Die Dörnberger warfen danach alles nach vorne, Neuhof verteidigte allerdings leidenschaftlich und ließ nichts mehr anbrennen. Entsprechend still war die rund eineinhalbstündige Heimfahrt.

Für Dörnberg stehen bis zum Abschluss der Vorrunde noch zwei Partien auf dem Programm. Die Gegner heißen Schwalmstadt und Petersberg. Will der FSV seine brenzlige Situation verbessern, müssen beide Spiele gewonnen werden. Holt die Lotzgeselle-Elf die volle Ausbeute, kommt sie auf 19 Zähler. (hjx)

Dörnberg: Plavcic - Gunkel, Mannewitz, Bingül, Grenzebach - D. Richter (46. Lotzgeselle), Hansch, K. Richter (86. Seidel), Müller, Dauber (84. Reichmann) - Kemper.

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