Fußball-Verbandsliga

FSV Dörnberg will gegen Johannesberg den vierten Heimsieg

Am Ball ist Pascal Kemper aus Dörnberg
+
Angeschlagen: Der Einsatz von Stürmer Pascal Kemper ist fraglich.

Verbandsliga-Aufsteiger FSV Dörnberg hat am Sonntag, 15 Uhr, zwar den Vorteil des eigenen Kunstrasens, muss mit der SG Johannesberg aber ein ganz dickes Brett bohren. Denn die Osthessen mischen seit mehreren Jahren immer oben mit. Auch diesmal. Momentan sind die Gäste Sechster, ihr Rückstand zur Spitze beträgt lediglich fünf Punkte.

Dörnberg – Für die laufende Runde konnten sich die Osthessen durch sieben Neuzugänge mit teilweise höherklassiger Erfahrung verstärken. FSV-Trainer Matthias Weise: „Gegen ein seit Jahren etabliertes Spitzenteam können wir uns beweisen. Voraussetzung dafür ist aber, dass alle meine Spieler während des gesamten Geschehens ihr Leistungspotential bis zum Limit ausschöpfen.“

Die bisherige Dörnberger Erfolgsserie als Aufsteiger, als einziger Klassenvertreter noch ungeschlagen zu sein, riss zwar am vergangenen Wochenende mit der unglücklichen 1:2-Niederlage in Sandershausen durch ein Last-Minute-Eigentor, trotzdem können die Dörnberger ein Erfolgsprädikat weiterhin ihr eigen nennen. Sie sind nämlich das einzige Team der Liga, das zu Hause noch keinem Gegner die drei Punkte überließ. Drei Siege und ein Remis stehen da zu Buche.

Durch die erste Nullnummer rutschten die Dörnberger zwar auf Tabellenrang zehn ab, müssen jetzt also wieder in die Erfolgsspur einbiegen. Weise: „Wir sind nicht so versessen, nach oben zu blicken, sondern vordergründig in unserem klar definierten Ziel Klassenerhalt müssen wir die Tabellensituation hinter uns im Augen behalten.“ Dies spiegelt auch die aktuelle Tabellensituation wider. Der Vorsprung der Dörnberger zur vermeintlich direkten Abstiegszone summiert sich nämlich gerade einmal auf drei Zähler. Wie eng es in der Liga zugeht, belegt aber auch die Tatsache, dass die Dörnberger mit ihrem angestrebten vierten Heimsieg zu den vier Rängen höher postierten Gästen von Coach Zeljko Karamatic nach Punkten gleichziehen würden. Kein leichtes Unterfangen. Johannesberg mit dem Ex-Sander Cino Schwab im Aufgebot, konnte auswärts schon einen Dreier sowie ein Remis einfahren. Fast ein Drittel ihrer bisherigen Tore erzielte Sorin Sergiu Leucuta (5). Diesbezüglich brauchen Weise und Co. aber ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Mit Pascal Kemper (4), Florian Müller (4) und Dennis Dauber (3) haben auch sie richtige Knipser in ihren Reihen. Ob Kemper spielen kann, dahinter muss verletzungsbedingt ein großes Fragezeichen gesetzt werden. „Ansonsten“, so Weise, „sind alle Mann an Bord.“  (Von Reinhard Michl)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.