Fußball-Gruppenliga: TuSpo Mengeringhausen, SG Goddelsheim, SG Bad Wildungen

Drei gute Chancen auf einen Heimsieg

Vorteil Kevin Wathling: Der Kapitän der SG Bad Wildungen klärt beim 3:2 seines Teams am Mittwoch vor dem Mengeringhäuser Adam Sek. Mal sehen, wer am Wochenende was zu feiern hat.
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Vorteil Kevin Wathling: Der Kapitän der SG Bad Wildungen klärt beim 3:2 seines Teams am Mittwoch vor dem Mengeringhäuser Adam Sek. Mal sehen, wer am Wochenende was zu feiern hat.

Der TuSpo Mengeringhausen wartet weiter darauf, die SG Goddelsheim/Münden und die SG Bad Wildungen/Friedrichstein nicht mehr: Beide holten am Mittwoch ihren zweiten Saisonsieg in der Fußball-Gruppenliga.

Mengeringhausen – Baunatal. Mit dem 6:0 beim TSV Hertingshausen peppte die Eintracht am Mittwoch ihre Bilanz auf 16 Punkte und 19:2 Tore aus sechs Partien auf. Bestwerte in der Liga. „Wichtig war, dass wir sogar ohne Gegentor geblieben sind“, stellte Trainer Friedhelm Janusch danach gutgelaunt fest. Bei seinen Kollegen aus Mengeringhausen überwog nach dem 2:3 gegen die SG Bad Wildungen der Missmut.

„Wir waren guten Mutes, dass uns der Befreiungsschlag gelingt“, sagt Andre Gutmann am Tag danach. Statt dessen setzte es die dritte Saisonniederlage, auf der Tabellenleiter ging es zwei Sprossen nach unten und an der Hagenstraße macht sich das Gefühl breit, „dass wir schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand stehen“. So Gutmann. Er und Kollege Oli Hintschich müssen den Frust aus den Köpfen der Spieler vertreiben. Sie setzen ein wenig darauf, dass in der Liga eigentlich jeder jeden schlagen könne, ungeachtet von Favoritenrollen (wobei das für Baunatal bisher nicht gilt). „Zu verlieren haben wir nichts“, betont Gutmann.

Nicht leichter wird die Sache wegen der personellen Sorgen beim TuSpo. Dominik Lüdtke ist mit Rippenbeschwerden zumindest fraglich. Gutmann selbst wird wahrscheinlich mit geschwollenem Knöchel, den er sich beim späten Ausgleich in Waltersbrück holte, erneut passen müssen. Ein besonderes Spiel steht Sebastian Hess bevor: Der Defensivmann verabschiedet sich zum Studium Richtung Tübingen. Der TuSpo ist dann erst mal Vergangenheit.

Bad Wildungen/Friedrichstein – Neuental/Jesberg. Auswärtssiege können die Badestädter; das 3:2 in Mengeringhausen war der zweite „Dreier“ dieser Kategorie. Das eigene Publikum sah die Badestädter bisher zweimal verlieren. „Wir wollen jetzt zuhause endlich auch punkten“, sagt Trainer Jörg Schäfer nicht nur deshalb, sondern auch weil er gern vom Keller wieder ins Erdgeschoss der Tabelle zurückkehren möchte.

Die mit ebenfalls sechs Zählern gestarteten Gäste sieht Schäfer als Gegner auf Augenhöhe. Der Aufsteiger spielte am Mittwoch beim 1:1 in Homberg das dritte Mal remis, und am Sonntag kommt es womöglich darauf an, wer die Belastungen der zweiten englischen Woche hintereinander besser wegsteckt. „Wir kriegen das bisher einigermaßen hin“, findet Schäfer, auch wenn einzelne Spieler Substanzverluste offenbaren.

Da war es gut für die SG, dass Tim Krollpfeifer vor zwei Tagen erstmals über 90 Minuten gehen konnte. So weit ist Alen Muratovic noch nicht, doch mit seinem genialen Pass vor dem 2:2 zeigte er Großqualitäten als Joker. Schäfer rechnet so weit mit einem kompletten Kader, in dem der gesperrte Lukas Baumann fehlen wird.

Goddelsheim/Münden – Kirchberg/Lohne/H. Mit dem 4:2 über die SG Brunslar, dem zweiten „Dreier“ in Folge, kletterten die Lichtenfelser die Tabellenleiter hoch auf Sprosse neun. Wieder stimmten nach 0:2-Rückstand Moral und Kampfkraft, doch Trainer Jens Fresen schminkt das Spiel nicht schön: „Ich hätte mir gewünscht. dass wir die Chancen besser genutzt hätten und vor allem, dass wir nicht einem Rückstand hinterher laufen.“

Die vielen Doppelspieltage nennt Fresen „ungünstig“. Nach der guten Vorbereitung werde das Training aber entsprechend gesteuert, „sodass die Jungs am Wochenende wieder bei 100 Prozent sind“. Das werden sie brauchen, denn der Gast ist mit seinen neun Punkten als Rangsechster gut unterwegs. Am Mittwoch quittierte das Team von Paul Graf jedoch mit 1:2 in Melsungen die zweite Niederlage am Stück. Und die Bilanz gegen die Lichtenfelser ist mit 1:13 Punkten – nun ja –ausbaufähig.

Gut für die Waldecker: Der Mittwoch ging wohl ohne zusätzliche Verletzungen vorbei. Auf die Socken bekam allerdings besonders Jonathan Vach, vier Brunslarer Spieler handelten sich Gelbe Karten für Fouls an ihm ein. „Joni muss schon viel einstecken, da würde ich mir von den Schiedsrichtern wünschen dass er da mehr geschützt wird“, so Fresen. So oder so: Das Ziel am Sonntag in Münden heiß Heimsieg. Mit dabei sind wieder Nils Grosche (nach Erkältung) und Rian Grosche.  mn, bb

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