Fußball-Hessenliga: KSV Baunatal baut Führung aus mit 3:1-Erfolg in Hünfeld

Drei Standards reichen zum Sieg

Den Ball behaupten: Der Baunataler Lars Frerking (rechts) vor Hünfelds Steffen Witzel. Foto:  Görlich

Hünfeld. Zu einem verdienten 3:1 (1:0)-Sieg kamen die Fußballer von Hessenliga-Spitzenreiter Baunatal beim Hünfelder SV. Der KSV machte die Tore zu den idealen Zeitpunkten, brachte den Gastgebern die erste Heimniederlage bei und baute seine Tabellenführung auf zwei Punkte aus – nun vor dem FSC Lohfelden.

Entscheidend war ein Doppelschlag der Gäste nach rund einer Stunde: Zweimal brachte Spielertrainer Tobias Nebe den Ball von der Eckfahne punktgenau in die Gefahrenzone, einmal traf Christian Brinkmann (59.), und das andere Mal verwertete der gerade eingewechselte Manuel Pforr eine ebenfalls einstudierte Variante (63.), als Mario Wolf die Nebe-Ecke geschickt vor das Tor von HSV-Keeper Christian Ruck verlängerte.

Ruck war jeweils machtlos, hätte kurz vor der Pause aber den Führungstreffer von Wolf durchaus verhindern können. HSV-Kapitän Dominik Weber foulte Mirko Tanjic kurz vorm Strafraum, und der Innenverteidiger traf per Freistoß flach in die Torwartecke. Es war in der 40. Minute der erste gefährliche Schuss der Gäste.

Zuvor hatte der HSV drei gute Gelegenheiten zur Führung: Müllers Schuss aus 16 Metern parierte KSV-Torwart Tobias Klöppner mit all seiner Routine, Weber köpfte freistehend über das Tor und Witzels Versuch bereitete Klöppner wenig Mühe.

„Wir haben die Tore im rechten Moment gemacht“, freute sich Nebe, dass seine Baunataler jeweils in Drangphasen der Hünfelder zuschlugen. War die Chancenauswertung bis zum dritten Tor nahezu perfekt, ließen die VW-Städter in der Folge viele Gelegenheiten ungenutzt und hatten Glück, dass es nicht noch einmal eng wurde.

Auslöser war die Gelb-Rote Karte gegen Tanjic nach zweimaligen Meckerns. „Das war völlig unnötig“, befand auch Nebe. In Überzahl kam Hünfeld durch Maurus Klüber zum Anschlusstreffer, und Klüber hätte auch noch das 2:3 machen können, aber Klöppner behielt im Duell Mann gegen Mann die Oberhand (79.). „Da wurde es noch einmal hektisch, aber im Endeffekt ist der Sieg absolut verdient“, analysierte Nebe.

Von Ralph Görlich

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