Fußball-Oberliga

Drei Tore für die SVG Göttingen in vier Minuten: Tauberts toller Blitz-Hattrick

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Hier noch gegeneinander, jetzt in einem Team: SVG-Dreierpacker Justin Taubert (vorn) gegen Weendes André Weide, der bei der Sandweg-Elf inzwischen mit starken Leistungen im Abwehrverbund überzeugt. 

Er war der „Mann des Tages“. In der 76. Minute erst eingewechselt, erzielte Justin Taubert zwischen der 81. und 84. Minute drei Treffer – ein Blitz-Hattrick in vier Minuten!

Damit sicherte er der SVG Göttingen mit dem 5:0 gegen Lupo Wolfsburg die Tabellenspitze in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig.

„Ich kann mich nicht erinnern, dass mir in meiner bisherigen Fußballlaufbahn schon einmal ein Hattrick in einer solch kurzen Zeit gelungen ist“, sagt der 21-jährige Taubert. Seine Fußball-Karriere begann er bei Göttingen 05, sie führte ihn in die U 17 von Hannover 96 über die U 19 des SC Hainberg. Von da ging es zum Bezirksligisten FC Grone, von wo aus er in der vergangenen Saison zum damaligen Landesligisten SVG Göttingen wechselte.

„Mein Anspruch ist, immer von Beginn an zu spielen“, betont Taubert und fügt selbstbewusst hinzu: „Natürlich wollte ich es dem Trainer gegen Wolfsburg beweisen, dass ich nicht auf die Bank gehöre.“ Und wie er es ihm bewiesen hat. Mit den drei Treffern katapultierte sich Taubert in der Torjägerliste zusammen mit seinem kongenialen Mitspieler Lukas Presch und zwei anderen Spielern auf Rang zwei.

„Es ist schon ein supergeiles Gefühl, nun an der Tabellenspitze zu stehen, und das als Aufsteiger“, freut er sich über die „Momentaufnahme“, die es für Trainer Dennis Erkner derzeit ist. Den Höhenflug führt Taubert auf den „Zusammenhalt, den Spaß, den wir beim Training haben und auf superindividuell gute Spieler“ zurück. 90 Prozent der SVG-Spieler hätten noch nicht in der Oberliga gespielt. Umso erstaunlicher findet es Taubert, dass „es bisher so gut läuft. Auch durch die Spieler, die eingewechselt werden, entsteht kein Leistungsabfall, weil wir auf allen Positionen doppelt gut gesetzt sind. Das ist eine unserer Stärken“.

. Nach dem missratenen Start mit Niederlagen gegen die SVG und in Ramlingen zeichnet sich bei Eintracht Northeim ein leichter Aufwärtstrend ab. Erst 1:1 gegen Tündern, jetzt 0:0 in Wolfenbüttel – „das gibt wieder Selbstvertrauen für die junge Truppe“, sagte Coach Jan Ringling nach dem Regen-Spiel in Wolfenbüttel, der „mega-mäßig“ mit seinen Debütanten Nils Kern und Hannes Fritz zufrieden war.

Was zudem neuen Mut macht: Eintracht hat jetzt zwei Heimspiele gegen den MTV Gifhorn und FT Braunschweig. Das sollte doch vielleicht der erste Dreier möglich sein.  wg/gsd, haz/gsd-nh

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