Gruppenliga: Eintracht Baunatal souverän beim 6:1 gegen VfL – Demirel trumpft auf

Drei Tore in neun Minuten

Abgehoben: Die Flugeinlage von Baunatals Christopher Wendler ist vergebens, weil Salar Abdali (rechts) vom VfL den Ball blockiert. Antonio Boeddinghaus (links) wartet ab. Foto: Fischer

Baunatal. Manfred Katluhn strahlte: „Duelle gegen den VfL sind immer besonders. Deswegen ist es umso schöner, dass wir das Spiel heute für uns entschieden haben“, bilanzierte der Trainer der Baunataler Eintracht, die am neunten Spieltag der Fußball-Gruppenliga einen glanzvollen 6:1 (1:0)-Heimerfolg gegen den Kasseler Nachbarn eingefahren hatte.

Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase kam Katluhns Truppe deutlich besser ins Spiel als die von Mario Elsasser trainierten Gäste. Doch trotz ihrer Überlegenheit erarbeiteten sich die Baunataler keine zwingenden Torchancen gegen die kompakte VfL-Abwehr.

Erst kurz vor der Pause gelang es der Offensivabteilung der Eintracht in Person von Mehmet Demirel, die 1:0-Führung zu markieren (38.). Nach der Pause dauerte es nur zwei Minuten, ehe Christopher Wendler die Führung der Hausherren per Außenristschuss in die obere Torecke auf 2:0 erhöhte (47.). Den Kirchditmoldern glückte in dieser Phase recht wenig, da sie kaum eine Struktur in ihr Offensivspiel bekamen.

Die Heimmannschaft hingegen kam nun immer besser in Schwung und sorgte mit drei Treffern binnen neun Minuten schon für die Entscheidung. Den Anfang machte in der 59. Minute Demirel mit seinem zweiten Tor des Spiels. Kurz darauf ließ Jörn Katluhn nach einer Vorlage von Demirel das 4:0 folgen (65.). Zwei Minuten später traf erneut Wendler aus spitzem Winkel zum 5:0.

Doch die Kasseler ließen sich nicht hängen und starteten eine Schlussoffensive, wofür sie mit dem Treffer zum 1:5 durch Yasin Bingül belohnt wurden (85.). Kurz darauf setzte David Katluhn den Schlusspunkt zum 6:1, nachdem ihn Demirel mit einem grandiosen Außenristpass in Szene gesetzt hatte (88.).

VfL-Trainer Mario Elsasser war entsprechend enttäuscht: „Uns fehlt die Qualität im Kader. Hinzu kommen individuelle Fehler und viel zu wenig Kommunikation auf dem Platz. Viele Dinge, die wir im Training üben, können wir im Spiel bisher nicht umsetzen.“

Von Kevin Adlhoch

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