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Reckers Hattrick beschert Baunatal drei Punkte

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Erzielte drei Tore gegen Erlensee: Baunatals Leon Recker (rechts), hier im Duell mit Weidenhausens Henrik Renke im August.
Erzielte drei Tore gegen Erlensee: Baunatals Leon Recker (rechts), hier im Duell mit Weidenhausens Henrik Renke im August. © Dieter Schachtschneider

Der KSV Baunatal ist in der Hessenliga weiterhin nicht zu stoppen. In Erlensee siegte die Mannschaft 3:1. Dabei stach ein 19-Jähriger mit drei Toren besonders hervor.

Erlensee – Die Erfolgsserie des KSV Baunatal in der Fußball-Hessenliga geht weiter. Beim 3:1-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Erlensee war Leon Recker der gefeierte Mann. Mit einem Hattrick innerhalb der ersten Hälfte ebnete der offensive Mittelfeldspieler der Mannschaft von Trainer Tobias Nebe frühzeitig den Weg zum hochverdienten Dreier. Der KSV ist nun seit neun Punktspielen unbesiegt.

„In der ersten Hälfte haben wir unseren Gegner überrannt“, konstatierte Tobias Nebe seinem Team in der ersten Hälfte eine bärenstarke Leistung. Nach Zuspiel von Hüseyin Cakmak erzielte Leon Recker bereits in der fünften Minute das 1:0. Beim nächsten Baunataler Angriff zeigte Schiedsrichter Eric Wettels nach einem Foul an Jonas Springer auf den Elfmeterpunkt. Cakmak ließ die große Chance auf das 2:0 aus, scheiterte am FCE-Keeper Christian Scheller.

Dem 1. FC Erlensee war die Verunsicherung aufgrund der zuletzt erfolglosen Spiele deutlich anzumerken. Während der KSV Baunatal präsenter in den Zweikämpfen war und auch spielerisch dominierte, leistete sich die Breideband-Elf in der Defensive zu viele Fehler und agierte auch im Spiel nach vorne nicht präzise genug. In der Folge stießen die Nordhessen immer wieder gefährlich in die Spitze. In der 21. Minute setzte sich Hüseyin Cakmak gut über die linke Seite durch und Recker bugsierte den Ball aus kurzer Distanz mit der Hacke in die Maschen. Sehenswert auch das 3:0 zehn Minuten später, als Leon Recker mit einem 18 Meter-Schuss erfolgreich war. Bis zur Pause boten sich Baunatal weitere Möglichkeiten und der FCE konnte sich bei Torwart Scheller bedanken, dass es nur mit einem 0:3-Rückstand in die Pause ging.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes schaltete Baunatal etwas in den Verwaltungsmodus, ohne jedoch die Spielkontrolle aus der Hand zu geben. Der FCE mühte sich, aber mehr als der Anschlusstreffer zum 1:3 in der 60. Minute durch einen Schuss per Direktabnahme aus 16 Metern durch Sven Franek war nicht drin. Baunatals Trainer Tobias Nebe hätte gerne eine etwas ruhigere zweite Hälfte erlebt. „Wenn wir das vierte Tor gemacht hätten, wäre die Partie entschieden gewesen. So aber wurde es nach dem 1:3 etwas hektischer und wenn Erlensee das zweite Tor macht, kann das noch richtig eng werden.“

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