Zierenbergs Trainer Schmidt warnt

„Dürfen Wolfsanger nicht unterschätzen“

Vom TSV Zierenberg: Robin Möller fehlte zuletzt.
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Spielt er oder spielt er nicht? Robin Möller fehlte zuletzt.

Nach dem 1:0-Erfolg am Mittwochabend in Reichensachsen, der erste Dreier in der Fremde, tummelt sich der TSV Zierenberg als Sechster im oberen Drittel der Fußball-Gruppenliga. Was viele den Warmetalern vor der Saison nicht zugetraut haben. Der Sieg durch einen Treffer des eingewechselten Mirko Schlummer ist hoch zu bewerten, da Trainer Daniel Schmidt verletzungsbedingt auf die Leistungsträger Balcan Sari, Timo und Robin Möller und Johannes Deuermeier verzichten musste.

Ihren Höhenflug wollen die Zierenberger am Sonntag, 15 Uhr, im heimischen Warmetalstadion mit einem Sieg gegen Aufsteiger TSV Wolfsanger fortsetzen.

Legt man den bisherigen Rundenverlauf als Messlatte an, dann müssen sich Schmidt und Co. die Favoritenrolle gefallen lassen. Denn den Gästen von Coach Taylan Bilecen ist die höherklassige Luft bisher noch nicht bekommen. Sie stehen auf dem vorletzten Platz. Schmidt warnt jedoch: „Wir rechnen mit einem Gegner, der alle Register ziehen wird, um endlich in die Erfolgsspur einbiegen zu können. Wir dürfen auf gar keinen Fall Wolfsanger ob ihrer prekären Tabellensituation unterschätzen, sondern müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde hellwach und konzentriert unser Spiel machen.“ Seine Warnung ist nicht unbegründet. Denn der kommende Gegner sackte seine Punkte in der Fremde ein.

Ob der TSV-Coach seine Wunschformation auflaufen lassen kann, dahinter steht ein Fragezeichen. „Ich weiß noch nicht, ob die am Mittwoch verletzten Spieler ihre Blessuren auskuriert haben. Die Ampelkarte für Jamil Hartwig in Reichensachsen hat keine Auswirkung, er ist dabei.“  (Reinhard Michl)

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