1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball regional

Ein Gudensberger Wunder, das nicht unmöglich ist

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Gerd Brehm

Kommentare

Gudensberger Hoffnungsträger fürs Saisonfinale: der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Mittelfeldspieler Paul Modes (l.).
Gudensberger Hoffnungsträger fürs Saisonfinale: der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Mittelfeldspieler Paul Modes (l.). © Pressebilder Hahn

Wunder gibt es immer wieder. Außerdem: Unmöglich ist es nicht, dass die FSG Gudensberg auch in der kommenden Saison der Fußball-Verbandsliga angehören wird. Die Rechnung der Optimisten geht so: Die FSG gewinnt die beiden noch ausstehenden Spiele beim OSC Vellmar (Do. 19.30 Uhr) sowie am Pfingstmontag gegen die SG Bad Soden, holt somit 33 Punkte und profitiert von der Schützenhilfe des CSC 03.

Gudensberg - Falls die Kasseler Rothosen ihre Partie beim Gudensberger Kontrahenten TSG Sandershausen gewinnen, kommt die TSG (ein Sieg beim Schlusslicht Thalau vorausgesetzt) über 32 Punkte nicht hinaus und muss den Gang in die Gruppenliga antreten.

Dagegen weisen Pessimisten auf die desaströse personelle Lage hin. Die FSG muss wahrscheinlich auf ihren Kapitän und Abwehrchef Julian Lauterbach verzichten, der an einer Verletzung des Sprunggelenks leidet. Zudem müssen womöglich auch die beiden an Muskelverletzungen laborierenden Stürmer Nico Döring und Philipp Wissemann passen. Dennoch zählt sich Andre Fröhlich zu der Gruppe der Optimisten. Der FSG-Trainer setzt auch auf talentierte junge Spieler wie Yannick Gaitzsch, Paul Modes und Nick Siebert.

Gern erinnert er sich an den 27. März und den 14. April. Zunächst überraschte seine Mannschaft mit einem 3:1-Sieg beim Lichtenauer FV, und dann gab es einen sensationellen 2:0-Erfolg beim CSC 03. „In beiden Spielen haben wir solide verteidigt und unsere Qualitäten beim Umschaltspiel gezeigt. Daran müssen wir anknüpfen“, sagt der Trainer, der sich auf ein Wiedersehen mit Jörg Müller freut. Vellmars Coach trainierte die FSG, als Fröhlich Mittelfeldspieler des damaligen Gruppenligisten war.

Auch der OSC-Trainer hat mit einer schwierigen personellen Situation zu kämpfen, freut sich aber über die Genesung von Maximilian Werner, Tolga Yantut und Recep Cavdar. Weil das Trio beim 2:4 in Ehrenberg neben Tim Welker, Oliver Scherer und Nico Möller fehlte, war das Vellmarer Aufgebot überschaubar. „Ich musste mich selbst als Einwechselspieler nominieren“, erzählt Müller. Allerdings ließ der 47-Jährige seine Startelf durchspielen, sodass er sich nicht selbst einwechseln musste.

Auch interessant

Kommentare