Fußball-Kreisoberliga

Ein Sieg würde dem ESV Hönebach Perspektiven eröffnen

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Dieser Zehner ist gefährlich: Die Hönebacher haben bisher keine guten Erfahrungen mit dem Eiterfeld er Angreifer Sorin Leucuta (links) gemacht. 

Hönebach. Das Spitzenspiel der Fußball-Kreisoberliga findet am heutigen Freitag in Hönebach statt.

Ab 18.45 Uhr stehen sich dann der gastgebende ESV und die SG Eiterfeld/Leimbach als Dritter und Vierter der Tabelle gegenüber. Beide haben eine Partie weniger bestritten als die vor ihnen liegenden Konkurrenten Bebra und Aulatal. „Spiele gegen Eiterfeld sind immer etwas Besonderes“, sagt Bernd Noll, der im Vorstand des ESV Hönebach für die sportlichen Belange zuständig ist. Der frühere Spielmacher hat zu gemeinsamen Bezirksoberliga- und Landesliga-Zeiten beider Klubs oft gegen Eiterfeld auf dem Platz gestanden.

„Das waren richtige Derbys für uns“, sagt er, „für unsere heutigen Spieler ist es wohl eher ein Spitzenspiel“ - auf das sie sich freuen. Und in dem sie sich von ihrer besten Seite präsentieren wollen. Denn vor zwei Wochen gab es auch ein Gipfeltreffen, und das hat der ESV gegen die FSG Bebra 0:2 verloren. „Diesmal wollen wir gegen einen, der oben spielt, gewinnen“, sagt Bernd Noll.

Bei der Niederlage gegen Bebra sei die Abwehr nicht immer sattelfest gewesen, auch die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. „Und Kai Wollenhaupt und Fabian Budesheim hätten jeweils ein Tor machen müssen“, erinnert sich Bernd Noll.

Die Motivation, eine gute Leistung abzuliefern, sei auch aus einem zweiten Grund hoch: „Wenn wir das Spiel gegen Eiterfeld ziehen, würden wir uns vorne erst einmal festsetzen. Von den Spitzenteams hätten wir außer Aulatal dann auch schon alle gehabt.“

Die SG Eiterfeld/Leimbach hat ebenso wie der ESV eine Niederlage und vier Siege zu Buche stehen. Nur zum Auftakt bei der FSG Hohenroda haben die Eiterfelder Federn gelassen. „Seitdem spielen die das, was jeder von ihnen erwartet hatte“, sagt Bernd Noll, „für mich sind sie der Meisterschaftsfavorit.

Torhungrige Eiterfelder

Bei ihren vier Erfolgen in Folge hat die SG 15 Tore geschossen und nur zwei kassiert. Nils Fischer mit sieben und Sorin Sergiu Leucuta mit vier Treffern waren bislang die erfolgreichsten Schützen. „Der Leucuta hat uns jedes Mal Riesenprobleme bereitet, als er noch bei Obergeis gespielt hat. Aber die Offensivstärke der Eiterfelder ist uns bekannt. Die wird auch unser Trainer auf dem Plan haben“, sagt Bernd Noll.

Von den Hönebacher Neuzugängen haben sich Moritz Herbig links in der Offensive und Patrick Störl als Abwehrchef schon einen festen Platz in der Anfangself erkämpft. Gut drauf ist auch Fabian Budesheim, der große Teile der vergangenen Saison wegen Verletzungen verpasst hatte. Der Kapitän und Sechser sei fast immer der Beste und aus der Mannschaft gar nicht mehr wegzudenken, sagt Bernd Noll.

Auf dem Weg zurück ins Team ist nach seinem Kreuzbandriss Moritz Kreuzberg. Er sammelt derzeit Spielpraxis in der Reserve und zeigt einen klaren Aufwärtstrend. Der talentierte Tim Kleinschmidt, der die gleiche Verletzung hatte, ist noch nicht ganz so weit. Finnian Waap, ein weiterer Neuzugang des ESV, „steht in den Startlöchern“, sagt Bernd Noll.

Nach dem Freitagspiel gegen Eiterfeld/Leimbach muss das Team von Hönebachs Coach Tino Jäger am Sonntag in Kathus bei Aufsteiger Sorga/Kathus antreten. „Eigentlich sind wir dort favorisiert, aber Ausrutscher sind immer möglich“, sagt Bernd Noll, „wenn wir am Wochenende vier Punkte holen würden, wäre das für mich in Ordnung.“

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