Fußball-Gruppenliga-Topspiel:

Eine Frage der Leidenschaft: SG Goddelsheim möchte Waberns Erfolgsserie stoppen

Zwei Fußballer
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Sondiert die Lage: Mirco Grosche (Goddelsheim/Münden) schaut, was Waberns Andreas Schluckebier anstellt. Das Bild entstand beim 3:2-Sieg vor zwei Jahren.

Wenn die Nummer drei der Tabelle auf die Nummer zwei trifft, dann sind die formalen Merkmale für ein Spitzenspiel wohl erfüllt. Aber trägt die Gruppenliga-Partie zwischen den Fußballern der SG Goddelsheim/Münden und des TSV Wabern am Sonntag (15 Uhr) dieses Etikett zu Recht?

Goddelsheim –Das wird man sehen. SG-Trainer Jens Fresen klingt jedenfalls sehr zurückhaltend. „Eine Partie auf Augenhöhe kann man sicherlich nicht sagen. Wir sind zwar Tabellennachbarn, mit Blick auf die Punkte wird der Unterschied allerdings schnell klar“, sagt Fresen. Satte zehn Zähler trennen sein Team (17) von Wabern (27), das bisher neun Mal gewonnen und nur gegen Primus Baunatal verloren hat. Auch das Torverhältnis – 26:15 hier, 30:7 dort – weist ein Leistungsgefälle aus.

Und doch denkt bei der SG natürlich jeder daran, Waberns Erfolgsserie von sieben „Dreiern“ am Stück abzuschneiden. „So eine Serie von unbesiegten Spielen ist sicherlich nicht so schlecht, ändert aber wenig an der Vorgabe, wie wir dieses Spiel bestreiten wollen“, sagt Fresen. „Wabern ist der Favorit und wir werden versuchen, mit viel Einsatz und Leidenschaft was mitzunehmen.“

Förderlich auswirken könnte sich das 3:2 in Ziegenhain am vergangenen Samstag. „Die Jungs haben sich wirklich reingehangen und verdient gewonnen“, sagt der Trainer. Und zwar: trotz schwieriger Personallage. Sie bleibt angespannt. Laut Fresen werden Steffen Butterweck, Raoul Mitze und Niklas Göbel abermals fehlen, dazu kommt der zuletzt überragende Benjamin Wendel. „Ich hoffe noch auf Kevin und Marco Vesper sowie Tim Fresen“, sagt der Coach. Erst heute Abend dürfte feststehen, wen er einsetzen kann.

Statistik: In der letzten Corona-Saison kam es zu keinem Spiel beider Teams. Von den sieben Vergleichen seit der Saison 2017/18 gewann Wabern vier, das letzte Spiel vor zwei Jahren ging mit 3:2 aber an die SG. Nebenbei führt die Partie zwei Top-Torjäger zusammen: Mirco Grosche (13) und Fabian Korell (11). Zusammen haben öfter getroffen als 14 Gruppenligateams.    bb

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