Fünf Fakten zum Heimspiel

KSV Baunatal empfängt heute Regionalliga-Absteiger Stadtallendorf

Voller Einsatz: Maximilian Blahout (rechts, hier gegen Neuhofs Amara Fofana) empfängt mit Baunatal heute Stadtallendorf. Archiv
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Voller Einsatz: Maximilian Blahout (rechts, hier gegen Neuhofs Amara Fofana) empfängt mit Baunatal heute Stadtallendorf. Archiv

Keine Verschnaufpause für den KSV Baunatal. Nach der bitteren 1:3-Niederlage am Samstag gegen Flieden steht für die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe bereits heute der nächste Heimauftritt auf dem Programm.

Im Parkstadion empfängt der Fußball-Hessenligist ab 19 Uhr Eintracht Stadtallendorf. Fünf Fakten zum Baunataler Heimspiel.

1. Der kuriose Spielplan

Es ist schon ein bisschen kurios: Für die Baunataler ist es das neunte Saisonspiel, gegen Stadtallendorf absolvieren sie zum dritten Mal gegen einen Gegner nach dem Hin- nun bereits das Rückspiel. Dafür haben sie gegen vier Vereine noch gar nicht gespielt. „Generell ist die ganze Konstellation verrückt. Man sieht häufig dieselben Gesichter“, sagt Maximilian Blahout, der als KSV-Innenverteidiger in allen acht bisherigen Partien auf dem Platz stand. „Aber für mich ist es egal, ob wir nach einem kurzen oder langen Abstand wieder auf einen Gegner treffen.“

2. Die enge Tabellensituation

Spannend geht es im Tabellenmittelfeld der Hessenliga Gruppe A zu – gerade im Kampf um die ersten fünf Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen. Und da will der KSV hin. Auf den ersten Blick sieht da Rang vier, auf dem Baunatal steht, gut aus. „Aber es ist eine gefährliche Konstellation. Schnell steht man nur noch auf Platz acht“, sagt Blahout. Gerade einmal zwei Zähler trennen den Vierten Baunatal (11 Punkte) und den Achten Alzenau (9), der zudem eine Partie weniger absolviert hat.

3. Die mutmachende Bilanz

Keine Frage, als Regionalliga-Absteiger ist Stadtallendorf heute der Favorit. Zumal die Eintracht auch das Hinspiel vor vier Wochen mit 2:1 gewann. Aber die Bilanz aus den vergangenen zwei Jahren spricht für den KSV: Von den vier direkten Duellen gewannen die Baunataler zwei, bei einem Remis und einer Niederlage. „Fußballerisch brauchen wir uns vor Stadtallendorf nicht zu verstecken“, sagt Blahout.

4. Die aktuellen Serien

Die Stadtallendorfer sind nach dem Abstieg noch ungeschlagen. In dieser Saison gewannen sie dreimal und spielten viermal unentschieden. Auf und Ab ging es bisher für den KSV. In den letzten drei Partien wechselten sich Sieg und Niederlage ab. Wie schon in der Vergangenheit ließ der KSV auch in dieser Saison die nötige Konstanz vermissen. „Ich bin bisher nicht zufrieden. Wir haben schon wieder zu viel liegengelassen“, sagt Blahout und denkt dabei an das 2:2 und 0:1 gegen Neuhof sowie die 1:3-Niederlage gegen Flieden. „Die Mannschaften haben gegen uns gut gespielt, aber unsere Leistungen haben da auch nicht gepasst“, sagt er.

5. Die personelle Situation

Neben den Langzeitverletzten fehlen ebenfalls Mounir Boukhoutta und Felix Schäfer. Außerdem fallen der angeschlagene Dominik Schneider und Niklas Künzel, der gegen Flieden die Gelb-Rote Karte sah, aus. (Manuel Kopp)

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