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Eine Niederlage, die Aufsteiger Wabern Mut macht

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Von: Gerd Brehm

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Martin Mühlberger
Martin Mühlberger © Pressebilder Hahn

Manchmal machen sogar Niederlagen Mut. Fußball-Verbandsligist TSV Wabern wartet zwar auch nach dem neunten Spieltag immer noch auf den ersten Sieg, trotzdem waren beim 1:3 (1:1) in Vellmar vielfältige Fortschritte erkennbar.

Vellmar – „Wir haben viel weniger individuelle Fehler gemacht und vor allem besser verteidigt als in den drei vorausgegangenen Spielen“, sagte Coach Mario Völker, während Patrick Herpe Einsatzwillen, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten hervorhob. Der Spielertrainer räumte jedoch ein: „Vellmar war besser“.

Das machte sich vor allem in der ersten Halbzeit bemerkbar, in der sich der OSC vier klare Torchancen erspielte. Im Waberner Tor landete der Ball allerdings nur nach einem Kopfball von Serkan Aytemür, der Maik Sieberts präzise Flanke verwandelte (9.). Dagegen ließen Enes Glogic (18.), Enver Maslak (22.) und Aytemür (32.) beste Gelegenheiten ungenutzt. In dieser Phase war der TSV effektiver, denn Martin Mühlberger sprintete nach einem Pass von Fabian Korell schneller als Vellmars Abwehrspieler, umspielte Torwart Tobias Orth und erzielte den Treffer zum 1:1-Halbzeitstand (10.).

In den zweiten 45 Minuten blieb der OSC zwar die spielbestimmende Mannschaft, aber nun häuften sich die Torchancen für den TSV. Allerdings waren die Abschlüsse von Dennis Neumann (85.) und Mühlberger (90.) zu harmlos.. Zudem forderten die Waberner vergeblich einen Elfmeter, als Korell im Vellmarer Strafraum zu Boden ging (72.). Demgegenüber stocherte Egli Milloshaj den Ball über die Torlinie (75.), und schließlich glänzte Florian Evers mit einem spektakulären Lupfer von der Strafraumgrenze (88.).

Trotz des Sieges war Jörg Müller mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. „In der zweiten Halbzeit war viel zu wenig Bewegung in unserem Spiel“, bemängelte Vellmars Trainer insbesondere das mangelnde Flügelspiel seiner Mannschaft. Unterdessen verzagten Völker und Herpe nicht. In der Hoffnung, dass ihr Team den in Vellmar eingeschlagenen Weg fortsetzt. Mit Verstärkung, wenn Stammkräfte wie Marius Rohde, Lennart Klinge, Florian Amert und Andreas Schluckebier zurückkehren.

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