1:1 gegen Ottersberg

Fußball-Oberliga: Northeim kommt nicht über ein 1:1 hinaus

Duell in der Luft: Lange Zeit hatte die Eintracht-Defensive um Sebastian Marx (links) wenig Arbeit, am Ende gab es gegen Ottersberg dennoch nur einen Punkt. Foto: zij

Northeim.  Eintracht Northeim kann zuhause einfach nicht mehr gewinnen. Am Sonntag trennte sich das Team im letzten Heimspiel des Jahres zum Rückrundenauftakt vom TSV Ottersberg mit 1:1. Nach zuvor drei Heimpleiten gab es also wenigstens mal wieder einen Punkt. Gemessen am Spielverlauf war der aber zu wenig.

Wie lief die Partie? 

Das Spiel litt natürlich unter dem seifigen und tiefen Boden. Die Spieler hatten Probleme mit der Standfestigkeit und rutschten reihenweise weg. Die Eintracht ließ sich dennoch nicht davon abbringen, die Partie spielerisch entscheiden zu wollen. Die klar überlegenen Gastgeber hatten deutlich mehr Ballbesitz und drückten die Ottersberger meist tief zurück an den eigenen Strafraum. Kein Wunder also, dass die TSV-Anhänger beim Pausenpfiff beim Stande von 0:0 Beifall für ihre Jungs klatschten.

So sah es auch nach der Pause aus: Ottersberg stand tief und hoffte vorn auf Jonathan Schmude, der aber meist auf sich allein gestellt war. Die Partie lief eigentlich nur in eine Richtung. Weil aus dem Spiel heraus aber einfach kein Tor fallen wollte, musste ein Freistoß her, den Thorben Rudolph zur Führung nutzte. Nach dem Rückstand besannen sich die Gäste darauf, dass das Spielfeld zwei Hälften hat. Der Ausgleich fiel dennoch überraschend. Nach dem 1:1 waren es aber auf einmal sogar die Gäste, die noch mehr wollten. Sekunden vor dem Ende hatte Schmude gar das mögliche 2:1 für die Ottersberger auf dem Fuß.

Ist das Ergebnis gerecht? 

Nein! Wenn es nach Spielanteilen und Torchancen geht, hätte es nur einen Sieger geben dürfen: Eintracht Northeim. Weil man mit den Gelegenheiten aber zu fahrlässig umging, gab es am Ende nur einen Punkt.

Wie ließ Trainer Wolfgang Schmidt spielen? 

Weil Melvin Zimmermann wegen seiner anhaltenden Oberschenkelprobleme für die erste Elf ausfiel, ging Dennis Flügge in die Sturmspitze. Unterstützt wurde er von Thorben Rudolph und Arigon Dacaj, der in die Startelf rückte. Christian Horst musste wegen seiner fünften gelben Karte eine Zwangspause einlegen. Seinen Job in der Defensive übernahm Jannik Persch. Über die rechte Seite sorgte Christoph Ziegler (anstelle von Flügge) für Druck. (mwa)

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