Schwalmstadts Brauroth wieder in der Startelf

Erdem darf sich Hoffnung machen

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Wieder im defensiven Mittelfeld vereint? Timo Brauroth (r.) könnte neben Steven Preuß als Sechser agieren.

Treysa. Er hatte noch einmal Glück im Unglück. Kevin Kutzner, der dribbelstarke Mittelfeldspieler des 1. FC Schwalmstadt, zog sich beim Verbandsliga-Duell in Melsungen „nur“ eine schwere Zerrung im Knie zu.

Dennoch fällt er natürlich für das Derby gegen die SG Neuental/Jesberg in Treya aus.

Seinen Platz könnte Nico Langhans einnehmen. Und wer würde dann an der Seite von Steven Preuß als zweiter Sechser auflaufen? Timo Brauroth? „Gegen Neuental will ich dabei sein“, hatte der erfahrene Defensivmann am Rande der Partie gegen den MFV erklärt. Da er in dieser Woche normal trainiert hat, ist Brauroth auf jeden Fall eine Option. Zumindest zum Kader von Coach Christoph Keim gehören wird der ebenfalls wiedergenesene Steffen Schneider.

Neben Kutzner, den langzeitverletzten Jannis Lerch und Tobias Frommann fehlt ansonsten somit nur Ricardo Seck (dreifacher Fingerbruch). Bei ihm steht mittlerweile fest, dass er operiert werden muss.

Damit hat Keim für die Besetzung der Angriffspositionen eine Alternative weniger. Durchaus möglich, dass Serkan Erdem, einer der wenigen Lichtblicke bei der Pleite gegen Melsungen, als Spitze nominiert wird. Dahinter würde dann Patrick Herpe im zentralen Mittelfeld agieren.

„Wir haben nach vielen guten Spielen jetzt ein schlechtes gemacht. Meine Mannschaft ist heiß auf den Dreierpack gegen Jesberg“, erklärt Trainer Keim. Allerdings warnt er davor, die SG auf die leichte Schulter zu nehmen: „Der Gegner wird alles versuchen, uns ein Bein zu stellen.“ Keim rechnet mit defensiv ausgerichteten Gästen. Mal sehen, ob es seinen Mannen auf Kunstrasen gelingt, den Ball besser laufen zu lassen als auf dem holprigen Geläuf zuletzt in Melsungen. (bjm)

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