Hallenfußball

ESV Hönebach gewinnt sein eigenes Turnier

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Im Halbfinale war Endstation: Marcel Mangold (rechts, hier gegen Vacha) wurde mit seiner SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz Dritter. Foto: Walger

Zwei technische Kabinettstückchen genügten Gastgeber ESV Hönebach gegen den TSV Ufhausen in einem eher mäßigen Finale.

VON THOMAS BECKER

Die Kreisoberliga-Kicker aus dem Wildecker Ortsteil gewannen 2:0 und holten diesmal den Raiffeisen-Cup in der Obersuhler Großsporthalle.

Zunächst drosch Marcel Katzmann bereits nach 40 Sekunden per Direktabnahme einen Eckball von Marius Zilch in den Torwinkel. Dabb nutzte Tim Schwarz geschickt die Bande, um seinen Gegner auszumanövrieren und die Kugel ins kurze Eck zu spitzeln.

Das war es dann auch schon in einem eher emotionslosen Endspiel. Keeper Nils Katzmann musste sich nur einmal bei Janick Schussers Freistoß strecken. „Wir hätten das 1:0 machen müssen“, trauerte TSV-Trainer Günter Otterbein der vergebenen Führung nach, wobei er seinem Team assistierte, sich von Spiel zu Spiel gesteigert zu haben.

Als Aufgalopp - der TSV hat die Freiluftsaison schon wieder eröffnet - habe man das Turnier gerne mitgenommen.

Hönebachs Coach Tino Jäger sagte: „Dafür, dass wir nichts in der Halle gemacht haben, ist es schön wenn man als Gastgeber ordentlich abschneidet. Wenn man dann sogar noch gewinnt, ist es umso schöner. Bei der Chancenverwertung haben wir ein wenig gesündigt, was sich aber glücklicherweise nicht auf den Ausgang ausgewirkt hat.“

Jäger war allerdings nicht entgangen, dass der fußballerische Glanz vergangener Tage gefehlt hat. Auch auf die Tribüne sprang der Funke nicht so recht über, obwohl erst in den letzten beiden Gruppenspielen die Entscheidung übers Weiterkommen fiel.

Titelverteidiger Wildeck und die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz waren frühzeitig qualifiziert. Hönebach tat sich beim 2:2 gegen Friedlos schwer, geriet durch Nicholas Champagne und Matthias Wolf zweimal in Rückstand. Doch Marius Zilch und Alexander Noll, der von Michael Mc Donald angeschossen wurde, konnten noch egalisieren.

Der TSV Ufhausen hatte es einem Treffer von Schusser zu verdanken, dass er wie im vergangenen Jahr in die Vorschlussrunde vorstieß. Dort besiegte das Team die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz 3:1. „Wir haben zu naiv gespielt und sind zu offen und zu locker in die Partie gegangen. Aber die Spiele gegen Friedlos und Vacha waren schon gut“, bilanzierte SG-Trainer Frank Hauck. Nach TSV-Toren von Pascal Kiel, Schusser und Marius Giebel fiel das 1:3 durch Elias Nölke, der mit sieben Treffern Torschützenkönig wurde, zu spät, um das Blatt noch zu wenden.

Im Spiel um Rang drei, das als Neunmeterschießen ausgetragen wurde, hatte Haucks SG gegen Wildeck beim 3:2 das nötige Quäntchen Glück. Bitter für die Wildecker, die kein Spiel verloren hatten und trotzdem nur Vierter wurden.

Nach einer gelungenen Gruppenphase, in der sie mit drei Siegen und einem Remis bestochen hatten, zogen sie bei der Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen Hönebach mit 4:5 nach Neunmeterschießen den Kürzeren. In der regulären Spielzeit hatten Tim Schwarz (ESV) und Marc Hoffmann getroffen. Ausgerechnet der ehemalige Hönebacher Tobias Brill fand im entscheidenden Strafstoß in Nils Katzmann seinen Meister. „Wir hatten in der Offensive nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Yannik Rimbach nichts mehr zum zusetzen“, sagte SGW-Trainer Mike Lindemann.

Axel Bradero, der Trainer des erneut überzeugenden ESV Ronshausen, hofft, dass Marc Weber, der mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus kam, bald wieder gesund auf dem Platz stehen kann.

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