Fußball-Kreisoberliga HEF-ROF

ESV Weiterode empfängt die  Überraschungself

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Wieder an Bord beim ESV Weiterode: Matthias Grassmann (rechts), der hier Bebras Martin Silbermann in die Parade fährt.

Keiner hätte erwartet, dass die Partie zwischen dem  ESV Weiterode und der SG Niederjossa/Breitenbach am Sonntag ab 15.30 Uhr das Spitzenspiel der KOL ist.

VON THOMAS BECKER

Weiterode/Heinebach – Auch wenn es erst der dritte Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Hersfeld-Rotenburg ist, so muss man . Zeitgleich empfängt in Heinebach die SG Heinebach/Osterbach die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld.

Der ESV legte mit zwei Dreiern in der Fremde einen Traumstart hin. „Mehr geht nicht, und jetzt freuen wir uns auf den ersten Heimauftritt“, sagt Weiterodes Trainer Andy Rygula, der die Erfolgsserie gerne ausbauen möchte: „Wir wollen nicht kaputt machen, was wir uns aufgebaut haben.“

Man treffe auf einen überraschend starken Gegner, vor dem man Respekt, aber keine Angst habe. Rygula verweist darauf, dass die Gäste glatt gegen die als MeisterschaftsMitfavorit gehandelte SG Mecklar/Meckbach/Reilos gewonnen haben und auch gegen Steinbachs Reserve, die immerhin mit drei Akteuren aus dem Hessenligakader angetreten war, als Sieger vom Platz ging.

„Wir sind also gewarnt und werden die Aufgabe mit dem nötigen Ehrgeiz angehen. Mit 80 Prozent Leistung gewinnen wir nicht“, mahnt Rygula. Was ihn zuversichtlich stimme, ist die Leistungssteigerung seiner Elf in den zweiten Hälften der beiden bisherigen Partien. Seine Spieler hätten von sich aus die Zweikämpfe besser angenommen und am Boden wie in der Luft meist gewonnen. Das sei die Grundlage für die Erfolge gewesen.

Dass Kapitän Matthias Grassmann wieder zur Verfügung steht, stärkt den Kader weiter. Das kommt Rygula für die Begegnung mit Niederjossa/Breitenbach sehr entgegen.

Auch wenn bei der SG Heinebach/Osterbach mit dem 2:0 gegen Steinbach II erst ein Sieg auf der Habenseite steht, ist Spielertrainer Andreas Kurz mit dem Erreichten durchaus zufrieden. Man sei im Soll, auch wenn man sich im Derby gegen Aufsteiger Gudegrund/Konnefeld mehr versprochen habe. Man habe sich in Niedergude zwar nicht so viele Chancen erarbeiten können, die wenigen hätte man aber besser nutzen müssen.

Eklatanter war die Abschlussschwäche im Freitagspiel gegen die Hessenligareserve aus Steinbacher. Hier vergaben die Heinebacher einige Hochkaräter und machten erst in der Schlussphase durch Jonas Dicks Treffer zum 2:0 alles klar. „Vorrangiges Ziel war nach den zahlreichen Abgängen, die Mannschaft zu einer Einheit zu formen und den Teamgeist zu wecken“, sagt Kurz. Dies sei gelungen. Was fußballerisch noch fehle, werde mit guter Kondition ausgeglichen.

Fortschritte im taktischen Bereich sollen nach und nach folgen. Die Gäste sieht Kurz als favorisiert an, auch wenn die Hersfelder nicht mehr so stark seien wie in der Saison 2019/20. Allerdings könnten Individualisten wie Emmanuel Crawford immer ein Spiel entscheiden. „Gelingt es uns, die auszuschalten, dann können wir die Hersfelder hoffentlich ein wenig ärgern und einen Punkt behalten“, sagt Kurz. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen.

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