OSC Vellmar räumt kräftig ab

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Keinen Ausrutscher leisteten sich Vellmars Fußballer beim Gewinn des Baunataler Hallenturniers: Janik Ziegler (stehend von links), Edwin Grefenstein, Sebastian Nödel, Enes Glogic, Turniersponsor und Seniorchef Haustechnik Kopp, (vorn v.l.) David Kunz, Linor Demaj und Egli Miloshaj. 

Verbandsliga-Kicker bezwingen im Finale den CSC 03 Kassel 7:2

Als Favorit gestartet ließ Fußball-Verbandsligist OSC Vellmar bei der 34. Auflage des Fußball-Hallenturniers von Eintracht Baunatal um den Kopp-Haustechnik-Cup nichts anbrennen. Im Finale setzte sich das Team beim 7:2 gegen Klassenkamerad CSC 03 Kassel deutlich durch. Letztmals siegte der OSC 2014.

Zehn Mannschaften waren am Freitag und Samstag in der Baunataler Rundsporthalle im Einsatz. Gespielt wurde in zwei Fünfergruppen. Letztlich setzten sich in der Vorrunde die favorisierten Teams durch. Ausscheiden mussten dort Gruppenligist BC Sport und Kreisoberligist Rengershausen.

Richtig spannend wurde es dann ab dem Viertelfinale. Allerdings weniger beim Spiel zwischen Vellmar und Rothwesten, dass der OSC deutlich mit 7:1 für sich entschied. In den anderen drei Partien gab es knappe Erfolge, und im spannendsten Spiel des Turniers setzten sich die Gastgeber erst im Neun-Meter-Schießen gegen den VfL Kassel durch.

Das Finale zwischen Vellmar und dem CSC 03 war schnell entschieden, schon zur Pause lag der OSC mit vier Treffern vorn. Obwohl die Rothosen im zweiten Abschnitt noch mal kurzzeitig rankamen, waren sie letztlich chancenlos.

Überraschend belegte Kreisoberligist TSV Wolfsanger – angeführt vom spielenden Co-Trainer Kristian Noja – den dritten Platz. Im kleinen Finale setzte sich das Team mit 6:4 nach Neun-Meter-Schießen gegen die Gastgeber durch.

Einen starken Eindruck hinterließ TSV-Torhüter Jan Walter, der mehr als zwei Begegnungen ohne Gegentor blieb. Mit insgesamt 38 Minuten in der Halle ist das schon eine Hausnummer.

Und dann waren da noch drei Akteure, die verletzungsbedingt lange nicht in Erscheinung getreten waren und sich nun im Turnier beweisen wollten. Die Rede ist von Vellmars Stürmer David Kunz, Sandershausens Defensiv-Allrounder Louis Behler und Angreifer Luca Del Colle von den Rothosen.

„Wir sind froh, wieder mit zehn Mannschaften gespielt zu haben“, zog Eintracht-Abteilungsleiter Stefan Morawek ein durchweg positives Fazit. Vergessen werden sollte aber nicht, dass es zwischenzeitlich am späten Freitagabend schon ein wenig schleppend lief. „Dennoch motiviert es uns auf alle Fälle auch im nächsten Jahr wieder ein attraktives Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen“, so Morawek weiter.

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