Futsal-Kreismeisterschaften Hersfeld-Rotenburg

Favoriten setzen sich in der Vorrunde durchdurch

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Ausgetanzt: Die SG Gudegrund/Konnefeld (in Weiß-Schwarz) war dem TSV Blankenheim überlegen. 

VON THOMAS BECKER

Obersuhl – Am zweiten Spieltag der Futsal-Hallenkreismeisterschaften in der Obersuhler Großsporthalle haben sich in der Gruppe 3 erwartungsgemäß die Kreisoberligisten Weiterode, Niederaula/Kerspenhausen und Hohenroda durchgesetzt.

Weiterodes Jan Luca Schwachheim, der als Spielertrainer fungierte, zeigte sich mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden. Nur gegen Niederaula hatte man beim 1:1 Punkte liegen gelassen. Niederaula blieb ebenfalls ungeschlagen, teilte allerdings gegen Hohenroda die Punkte. „Die Spieler der zweiten Mannschaft mit Keeper Andre Skoupy als sicherem Rückhalt haben das gut gemacht“, so Niederaulas Spielertrainer Daniel Orth, der mit einer gemischten Elf angereist war.

Hohenroda reichten zwei Siege gegen Friedlos, das trotz harter Gegenwehr an seiner mangelnden Chancenverwertung scheiterte, und Werratal, um das Ticket zur Finalrunde zu lösen.

In der Gruppe 4 enttäuschte Gastgeber Wildeck, kassierte in den beiden Auftaktspielen gegen die starken A-Ligisten Gudegrund/Konnefeld und Español Bebra ein 1:3 und musste vorzeitig die Segel streichen. Die Spanier und Gudefelder lieferten sich mit der zweiten Vertretung der SG Rotenburg/Lispenhausen um die Ränge eins bis drei ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was die Rotenburger am Ende dank des Torverhältnisses für sich entschieden. „Wir haben an beiden Tagen souverän gespielt, und das, obwohl wir noch in Reichensachsen aktiv waren“, freute sich Trainer Sandro Mohr, dessen Team beim SVR erst im Halbfinale unglücklich am Verbandsligisten Weidenhausen gescheitert war.

Die SG Werratal, die auch zwei Mannschaften ins Rennen geschickt hatte, konnte nicht an die Leistungen der Vergangenheit anknüpfen. Es blieb bei einem Sieg und Remis, wobei das Team von Trainer Christian Kraus am Ende noch mit Verletzungspech zu kämpfen hatte.

Samstagspiele: 

Zum Auftakt der Futsal-Hallenkreismeisterschaften in der Obersuhler Großsporthalle konnten sich am Samstag die favorisierten Mannschaften durchsetzen. Die Platzierungen in den Staffeln 1 und 2 waren aber so nicht unbedingt zu erwarten. So landete die SG Heinebach/Osterbach in der Gruppe 1 vor der favorisierten SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld auf dem ersten Platz. „Mit überwiegend Abwehrspielern und ohne erfahrene Kräfte haben wir einfach zu viele Chancen liegen gelassen“, kommentierte Betreuer Helwig May die Anlaufschwierigkeiten der Kreisstädter. Rotenburg/Lispenhausen zeigte einmal mehr, dass man sich insbesondere beim Futsal-Kick wohlfühlt. Die Elf von Co-Trainer Fabian Rudolph zog nur im Nachbarschaftsduell gegen die Heinebacher mit 1:2 den Kürzeren. Zwei Tore waren für den höher eingeschätzten FSV Hohe Luft einfach zu wenig. Es war nicht verwunderlich, dass Trainer Jan Nöding am Ende mit der Chancenverwertung haderte. Hatte man im Stadtduell zum Auftakt gegen die Hessen beim 1:1 noch Glück, Tim Harwig glich Lars Schlensogs Führung kurz vor Schluss aus, verlor man gegen Heinebach nach dem schnellen Rückstand die Ordnung und unterlag mit 0:3. Die Alheimer, für die am Ende die Niederlage gegen die SG Festspielstadt zu verschmerzen war, überzeugten nicht nur in diesem Spiel. Ohne Niederlage blieb in der Staffel zwei der VfL Philippsthal. Das Team von Coach Gerd Ruch ließ nur beim 2:2 gegen den ESV Hönebach Punkte liegen. Die Wildecker unterlagen im letzten Spiel des Tages der FSG Bebra mit 1:4 und mussten sich mit Rang drei begnügen. Die Qualifikation zur Ende wird der ESV aber aus Personalmangel nicht annehmen. „Es ist bedauerlich, aber nicht zu ändern, Nutznießer ist SuFF Raßdorf, der dann noch mal vor heimischer Kulisse dabei ist“, so Klassenleiter Thomas Becker. „Philippsthal hat in der Defensive am diszipliniertesten gespielt und wurde zurecht Gruppensieger“, so Bebras Trainer Andelko Urosevic, der allerdings die fehlende Einstellung einiger seiner Akteure zum Hallenkick bemängelte. „Vom Ergebnis her bin ich zufrieden, aber dass nur wenige erste Mannschaftsspieler sich beim Futsal präsentieren, ärgert mich“, nimmt er seine Elf schon im Hinblick auf die Endrunde in die Pflicht. Nichts zu holen gab es für den VfL Heimboldshausen, der allerdings im Derby den Philippsthalern beim 1:2 mehr Mühe machte als erwartet.

Die Endrunde findet am Sonntag, 19. Januar, ab 10.30 Uhr ebenfalls in der Obersuhler Großsporthalle statt.

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