Fußballverein aus der 1. Kreisklasse arbeitet für den Saisonstart am 29. August

FC Niemetal trainiert mit Hirsch aber ohne Dreyer

Fußballer auf dem Platz in Imbsen.
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Auch auf dem Platz in Imbsen wird wieder trainiert.

Mit Dennis Hirsch haben die Fußballer des FC Niemetal einen guten Spieler für sich gewinnen können. Für den FCN gab es aber auch Abgänge. Das wurde beim Neustart nach der Corona-Pause deutlich.

Imbsen – Beim FC Niemetal steht Fynn-Ole Dreyer vor einem Vereinswechsel nach Scheden. Nach Jühnde wechselt Philip Gadzikowski und zwar aus beruflichen und zeitlichen Gründen. Ähnlich lauten die Beweggründe für den Weggang von Philipp Hartmann. Luis Lohrengel möchte laut Trainer Sebastian Gundelach mehr Spielanteile erhalten und sucht deshalb ein neues Team.

Unter den Neuen sticht Dennis Hirsch heraus, dessen Name eigentlich untrennbar mit dem TSV Jühnde verbunden schien. Der 28-Jährige TSV-Kapitän sagt dazu: „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich wollte einfach mal etwas Neues probieren, eine Klasse höher spielen und für mich persönlich noch mal richtig fit werden.“ Dafür heißt es nun auch für ihn, im Training richtig Gas zu geben. Schließlich ist Trainer Gundelach dafür bekannt, dass die Beteiligung an den Trainingseinheiten großen Einfluss auf einen Einsatz an den Wochenenden hat. Mit Hirsch wächst die einstige Jühnder Fraktion beim FCN, denn auch Dennis Schob, Dennis Kleinhans und Clemens Bolse trugen einst das Trikot des TSV.

Zumindest ein gefühlter und vermutlich auch sehr wichtiger Zugang ist der ehemalige Gimter und Werrataler Bezirksligaspieler Nils Quentin. Er ist zwar seit März 2020 spielberechtigt, doch Corona durchkreuzte alle Pläne, ihn auch mal länger einsetzen zu können. Ein 18- und ein 17-Jähriger komplettieren die Liste der Neuen: Mats Meier spielte in Göttingen und ist der Sohn des FCN-Vorsitzenden Karsten Meier, Niklas Knop kommt aus der eigenen Jugend.

Niemetaler Zugänge: Dennis Hirsch (von links), Mats Meier, Niklas Knop und Trainer Sebastian Gundelach.

Insgesamt ist die Laune beim FCN nach dem Wiederauftakt bestens. Selbst der im Sommer oft verbrannte Rasen in Imbsen präsentiert sich derzeit in ausgezeichnetem Zustand. Die Mannschaft hat sich nach der corona-bedingten langen Pause sogar etwas für die Stammzuschauer einfallen lassen. Diese wurden am Sportplatz bewirtet und rund 30 von ihnen nahmen das Angebot auch gerne an, berichtet Vorstandsmitglied Egbert Kleinhans.

Der FC Niemetal hofft, an seine guten Leistungen aus den vergangenen Spielzeiten 2019/20 (Vizemeister) und 2018/19 (Vierter Platz) anknüpfen zu können. Und vor allem hofft der Verein wie auch alle anderen Klubs: nach zwei vergeblichen Versuchen endlich wieder eine Saison zu Ende zu spielen. Los geht es am 29. August. (Manuel Brandenstein)

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