FSV Frankfurt gewinnt überraschend das U 11-Turnier in Wildeck

Tolle Stimung auf den Rängen: Hier wird die Fahne des 1. FC Kaiserslautern geschwenkt. Foto: Walger

Obersuhl. Der Nachwuchs der Fußball-Bundesligisten begeisterte mehr als 1000 Zuschauer an den beiden Tagen. Unglaublich, mit welchem Tempo und Spielwitz die Kleinen schon aufwarten.

Die fünfte Auflage des Sonnenhof-Junioren-Cups der SG Wildeck geriet wieder zu einem Fußballfest. Das hatte mit dem FSV Frankfurt am Ende einen Überraschungssieger. Im Stadtderby gegen die Eintracht setzte sich das Team von Gökhan Yenice deutlich mit 4:1 durch.

Onassiun El Bouttaouni und George Iorga trafen dabei jeweils doppelt. Der Ehrentreffer von Mahmut Afsar kurz vor der Schlusssirene war nur noch Ergebniskosmetik. Eintracht-Trainer Adel Causevic war allerdings auch arg vom Verletzungspech gebeutelt und musste mit vier Feldspielern auskommen.

Die Halbfinals gingen deutlich an die Vertreter aus der Mainmetropole. Eintrachtler Josien Nathaniel glänzte beim 5:0 gegen Hannover mit einem Hattrick. Die Niedersachsen sicherten sich Platz drei durch ein 4:1 über Rot-Weiß Erfurt. Hier entschied ein Doppelschlag von Sean Busch.

Enttäuschung dagegen bei Titelverteidiger St. Pauli. „Wir hätten gerne mehr erreicht, auf jeden Fall die Viertelfinalteilnahme“, sagte Trainer Martin Mann nach dem Aus in der Vorrunde. Auch ein anderes Nordlicht erlosch früh: Werder Bremen, Sieger 2012, scheiterte in einem spannenden Viertelfinale 2:3 an der Frankfurter Eintracht. Die Bremer nahmen übrigens ihre Leidensgenossen vom St. Pauli, die mit dem Zug angereist waren, in ihrem imposanten Werder-Bus mit nach Hause.

Leider endete für vier der auffälligsten Spieler das Turnier vorzeitig, weil ihre Teams ausschieden. Das Publikum hätte gern noch mehr von Nicolas Jörg (Kaiserslautern), Keke Topp, Ricardo Schwarz (Bremen) und Maxi Baafi (St. Pauli) gesehen.

Keke Topp konnte sich zumindest über die Torjägerkanone freuen. Die Auszeichnung für den besten Spieler ging an Keanu Brandt von Hannover 96, die für den besten Torwart an Assan Nije vom Turniersieger FSV Frankfurt. Die heimischen Vertreter mussten sich im Konzert der Großen mit kleinen Erfolgserlebnissen begnügen. So konnte sich die JSG Bebra mit dem 4:0 gegen den JFV Aulatal (Tore: Moritz Lehn, Ole Kellner, Jannis Kerst, Arian Siegel) für die Endrunde qualifizieren. Elias Hohmann traf für die JSG beim 1:4 gegen RB Leipzig.

Von Thomas Becker

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