Frauenfußball: Regionalligist Calden spielt zum Abschluss gegen Frauenbiburg

Abschiedsspiel für Jil Ludwig

Verlässt Calden: Jil Ludwig (am Ball) wird am Samstag zum letzten Mal das CalcenerTrikot tragen. Foto: zhy

Calden. Bereits am Samstag (14 Uhr) bestreitet der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden sein letztes Saisonspiel auf dem heimischen Kaiserplatz gegen den SV Frauenbiburg.

Es ist der Abschluss einer Saison, in der sich nicht alle Wünsche erfüllen konnten. „Wir sind etwas unter unseren Möglichkeiten geblieben. Das lag an einigen unnötigen Punktverlusten und an Verletzungen von Stammspielerinnen, die wir nicht auffangen konnten“, hätte sich Jahn-Trainer Engin Keskin noch ein paar Punkte mehr gewünscht. Der vierte Platz wäre für ihn aber ein versöhnlicher Abschluss und eine Steigerung um zwei Plätze gegenüber der Vorsaison.

„Wir haben da einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz, die alle über mindestens einen Kunstrasenplatz verfügen“

Wolfgang Schopf

Für Jahn-Teammanager Wolfgang Schopf waren die nicht optimalen Trainingsbedingungen in der Wintervorbereitung eine Ursache für die erneut schwächere Rückrunde: „Wir haben da einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz, die alle über mindestens einen Kunstrasenplatz verfügen und sich somit deutlich besser auf die Rückserie vorbereiten können.“

Um den vierten Platz zu verteidigen, sollte gegen den Überraschungsdritten möglichst gewonnen werden, denn der Vorsprung auf Ingolstadt und Nürnberg beträgt nur einen Punkt. Selbst der Siebte Hegau, bei dem es zuletzt eine 1:1-Punkteteilung gab, liegt nur zwei Punkte zurück. Im Hinspiel gab es in Frauenbiburg, das punktgleich hinter Augsburg liegt, eine vermeidbare 1:2-Niederlage. Vor eigenem Publikum soll nun ein knapper Sieg herausspringen.

Das wäre auch ein schöner Abschluss für die aus beruflichen Gründen nach Köln wechselnde defensive Mittelfeldspielerin Jil Ludwig und für Lena Köhler. Beide werden kurz vor dem Anpfiff vom Verein verabschiedet. Ansonsten hoffen Schopf und Keskin darauf den Kader zusammenhalten zu können. In der kommenden Woche werden zudem zwei Probespielerinnen aus Düdelsheim und Göttingen am Training teilnehmen. (zmw)

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