Fußball-Gruppenliga Frauen: TSG Fürstenhagen 0:3 gegen Wilhelmshöhe / Sechs Spiele, noch kein Sieg

Aufsteiger in der Warteschleife

Augen zu und durch: Auch im sechsten Saisonspiel reichte es für die TSG Fürstenhagen um Isabell Vieira (li.) nicht zum ersten Sieg. Gegen die TSG Wilhelmshöhe gab es eine deutliche 0:3-Heimniederlage. Foto: Schröter

Fürstenhagen. Es bleibt dabei: Die TSG Fürstenhagen wartet auch nach dem sechsten Spieltag in der Frauenfußball-Gruppenliga auf den ersten Sieg. Am Samstagnachmittag zeigte der Aufsteiger beim 0:3 (0:1) gegen die TSG Wilhelmshöhe die bislang schwächste Leistung in dieser Saison – und bleibt deshalb in der Warteschleife. „Wir haben verdient verloren, auch in dieser Höhe“, kommentierte Fürstenhagens Trainer Alexander Schramm die vierte Niederlage seines Teams.

Weil das Reserve-Team aus Wilhelmshöhe zum letzten Kreisoberligaspiel in der vergangenen Saison nicht antrat und das Schramm-Team deshalb kampflos die Meisterschaft holte, waren die Verantwortlichen und Spielerinnen aus Fürstenhagen nicht gerade gut zu sprechen auf den Klub aus Kassel. Die erhoffte sportliche Revanche fiel aber aus. Auch deswegen, weil die Gäste keine großen Schwächen offenbarten. „Vom Spielverlauf her hatte ich mit einem torlosen Remis zur Pause gerechnet“, sagte Schramm über die ersten 45 Minuten, in der die Gastgeberinnen dennoch in Rückstand gerieten. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zog Gäste-Spielerin Lara Kühlewind aus 20 Meter ab – und erwischte Fürstenhagens Keeperin Alana Christl auf dem falschen Fuß.

„In der Halbzeit habe ich daran appelliert, den Gegner früher zu attackieren, gleich bei der Ballannahme zu stören. Und ich habe eine größere Laufbereitschaft eingefordert“, sagte Schramm über die Pausenansprache. Doch mit der erreichte der TSG-Coach nicht alle Spielerinnen. Denn gleich zu Beginn der zweiten Hälfte folgte das vorentscheidende 0:2. Was folgte war ein Fehlpassfestival der Gastgeberinnen. Zu allem Überfluss traf Silvia Zequiraj nach einer Ecke ins eigene Tor. Bereits das zweite Eigentor der Außenverteidigerin in dieser Saison.

„Einige spielen nicht mit der richtigen Einstellung, sie haben sich einfach ergeben. Das war Angsthasenfußball“, bemängelte Schramm, den vor allem die Diskrepanz zwischen Training und Spiel beschäftigt. „Wir können die guten Ansätze aus dem Training nicht im Spiel umsetzen. Momentan bin ich ein wenig ratlos. – Tore: 0:1 Kühlewind (27.), 0:2 Viereck (48.), 0:3 Zequiraj (55./ET). (raw)

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