Frauenfußball: Hessenligist Zierenberg startet in Düdelsheim in die neue Saison

Auftakt in der Wetterau

Die Neuen im Warmetal: Trainer Stefan Rusche mit den Neuzugängen Natascha Rudat (links) und dem Zierenberger Eigengewächs Patrizia Wölbing. Es fehlt Monique Mankel. Foto:  Michl

Zierenberg. An diesem Wochenende beginnt auch in der Frauenfußball-Hessenliga wieder der Ernst des Lebens, wobei der TSV Zierenberg dabei heute im Auftaktspiel beim SV Phönix Düdelsheim eine Auswärtshürde meistern muss. Kuriosität am Rand: auch in der letztjährigen Runde mussten die Warmetalerinnen von Trainer Stefan Rusche dort am ersten Spieltag ihre Visitenkarte abgeben und kehrten durch die Treffer von Sarah Landinghoff-Schmidt (2) und Priscilla Geppert mit einem 3:3 zurück. Auch im Rückspiel sah das Duell keinen Sieger, da gab es am 23. Mai im Warmetal ein torloses Remis. Am Ende schloss Düdelsheim die Serie als Dritter direkt vor den Zierenbergerinnen ab.

Jetzt sind die Karten neu gemischt, wobei sich die Elf von Stefan Rusche natürlich vorgenommen hat, auch diesmal nicht mit leeren Händen den Heimweg anzutreten. und dafür bestehen durchaus berechtigte Hoffnungen. Denn das Team ist komplett zusammengeblieben, im Warmetal gab es keinen einzigen Abgang. Vielmehr konnten mit der höherklassig erfahrenen Natascha Rudat vom FSV Gütersloh, Monique Mankel (Wolfsanger) und Patrizia Wölbing aus der eigenen Jugend drei qualifizierte Zugänge gemeldet werden.

Trotzdem treten Stefan Rusche und sein Co-Coach Mateusz Zakrzewski die Reise in den Büdinger Stadtteil mit gemischten Gefühlen an. Denn sie müssen auf drei ganz wertvolle Schlüsselspielerinnen verzichten. Mittelfeld-Regisseurin Ann-Kristin Schade wurde vor wenigen Wochen stolze Mama, legt deshalb eine Babypause ein. Zu dem fehlen verletzungsbedingt Torwartin Sabrina Bürgel und Torjägerin Laura Frank. Letztere ist erst am Mittwoch an den Bändern operiert worden.

Rusche: „Diese Hiobsbotschaften halten uns aber nicht davon ab, in dieser Partie, die mit Sicherheit wieder auf Augenhöhe geführt werden wird, etwas zu reißen und mindestens einen Zähler mitzunehmen. Wer die personellen Lücken aus unserem 23-köpfigen Kader schließen soll, dies werde ich erst am Spieltag enttscheiden.“ (zih)

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