Frauenfußball-Kreisoberliga: Waldeck trifft auf Reichensachsen, Rhoden auf Antrefftal

„Bei uns ist alles möglich“

Ist auch am Wochenende wieder gefragt: Battenhausens agile Stürmerin Maike Ruhwedel (rechts). Hier kann sie sich gegen Obermelsungens Abwehr im Zweikampf durchsetzen. Foto: zhm

Waldeck/Rhoden/Battenhausen. Die Fußballerinnen von Eintracht Waldeck treffen am Samstag (15.30 Uhr) in der Kreisoberliga auf den SV Reichensachsen. Aufsteiger Rhoden ist ab 17 Uhr gegen Antrefftal gefragt. Eine Viertelstunde eher gastiert der SV Battenhausen bei der Reserve aus Wilhelmshöhe.

TSV Eintracht Waldeck - SV Reichensachsen. Mit dem SV Reichensachsen gastiert eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld in Waldeck. Während die Eintracht mit acht Punkten aus zehn Partien nur noch vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz rangiert, stehen die Gäste mit 14 Zählern auf Position sieben.

Während Reichensachsen beim Tabellenvorletzten in der Vorwoche seine Hausaufgaben beim 3:0-Sieg erfolgreich erledigte, kassierte Waldeck ein 1:3 in Seigertshausen und damit die sechste Saisonniederlage. Und dennoch lässt sich auf der Niederlage beim Tabellenzweiten aufbauen, so hat der TSV lange Zeit gut mitgehalten. Ob Waldeck auch gegen Reichensachsen seine anfällige Defensive im Griff behält, bleibt abzuwarten und dennoch bleibt es das Ziel, die Punkte daheim zu behalten, um weiterhin einen ausreichenden Puffer auf die Abstiegsränge zu halten.

TV Germania Rhoden - SV Antrefftal. Nach dem Derbysieg gegen Battenhausen rangiert der Aufsteiger auf Rang drei. Beim Unterfangen gegen Antrefftal werden dem Team mit Gina Ciolli und Erika Mittler zwei Spielerinnen fehlen und auch Leistungsträgerin Sandra Fennig ist noch fraglich. Spielerin Nina Bender warnt vor der Partie beim Tabellenletzten: „Viel kann ich zu Antrefftal nicht sagen, da wir noch nie aufeinander getroffen sind. Anhand des Tabellenplatzes und der vielen Gegentore wird es wahrscheinlich kein einfacher Gegner, da es gerade gegen diese Teams oft schwieriger ist, als gegen Höherplatzierte.“ Dennoch bleibt sie optimistisch: „All das sollte uns aber nicht zum Problem werden, denn wir haben viele spielstarke Spielerinnen, sodass wir auf jeden Fall die Punkte in Rhoden lassen wollen, um an der Spitze dranzubleiben.“

TSG Wilhelmshöhe II - SV Battenhausen. Trotz der Niederlage im Derby rangiert der SVB auf Rang vier. Zum Nachholspiel reisen die Kellerwälderinnen nach Wilhelmshöhe. Die TSG ist in der Serie noch ungeschlagen, auch wenn sie sich mit einem Zähler weniger als der SVB auf Rang sechs wiederfindet. „Sie haben erst sieben Spiele absolviert“, warnt Kapitänin Sabrina Damm und ergänzt: „Am letzten Wochenende haben sie auch den Tabellenführer Fürstenhagen mit 3:1 besiegt.“ Auch deshalb sieht Damm Wilhelmshöhe zuhause als klaren Favoriten, auch wenn sie an ihr Team glaubt: „Wir wollen versuchen, die Überraschung zu schaffen. Wenn wir einen guten Tag erwischen ist bei uns alles möglich.“ Mit einem Sieg würde Battenhausen auch weiter die Tabellensituation spannend halten und zum Spitzentrio um Fürstenhagen, Seigertshausen und Rhoden auf Schlagdistanz bleiben. (co)

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