Calden und Frankfurt trennen sich 2:2

Tor für Calden: Jacqueline Schubert nimmt den Ball volley und trifft zum 2:2 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Hofmeister

Die Regionalliga-Fußballerinnen von Jahn Calden kamen gegen Eintracht Frankfurt nicht über ein 2:2 hinaus.

Calden. Durchwachsen verlief das erste Spiel des neuen Jahres vor eigenem Publikum für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden, der gegen den Vorletzten Eintracht Frankfurt nicht über ein 2:2 (1:1)-Unentschieden hinaus kam.

Bei Calden lief es noch nicht wirklich rund. Dabei hatte es für die Gastgeberinnen so vielversprechend begonnen, als Johanna Hildebrandt schon in der achten Minute mit einem Schuss in die kurze Ecke für die frühe Führung sorgte. Unmittelbar danach verzog sie ihren Schuss aus 15 Metern. Allerdings waren die Gastgeberinnen hinten nicht immer sattelfest. So erzielte Rosalie Sirna schon in der zwölften Minute das 1:1.

Nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einem schnellen Abspiel lief Arlene Rühmer auf das Tor zu, spielte aber zu ungenau ab (25.). Anschließend wehrte Eintracht-Torhüterin Lisa Marie Raiß einen Schuss von Jacqueline Künzl zur Ecke ab (26.). Auf der Gegenseite eilte Jahn-Torhüterin Marigona Zani rechtzeitig vor Sirna aus dem Tor.

In der zweiten Halbzeit blieb zunächst die Steigerung bei den Gastgeberinnen aus. Nach einem Ballverlust von Jacqueline Schubert und einer Hereingabe in den Torraum gelang Helen Weber gar das 1:2. Zu allem Überfluss schied auch noch Lisa Waldherr verletzt aus und musste vom Platz getragen und ins Krankenhaus gefahren werden. In dieser Phase, wo bei Calden kaum etwas zusammenlief, landete ein Diagonalball auf der linken Strafraumgrenze bei Schubert, die mit einem sehenswerten Linksschuss zum 2:2 in die lange Ecke traf (65.). Die Gastgeberinnen kämpften jetzt und drängten auf das Siegtor, konnten sich aber keine klare Chancen mehr herausarbeiten.

Trainer Engin Keskin war nach dem Spiel nicht ganz zufrieden mit dem Spiel seiner Elf. „Für uns bleibt noch viel Arbeit. Es fehlte mehrfach das letzte richtige Abspiel. Außerdem haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“

Ehrung für Bauer Franz

Unmittelbar vor dem Spielhatte als Marketingchef Joachim Ciechanowski den verstorbenen Franz Breitfelder zum Ehrenspielführer der Caldener Frauen ernannte. „Es ist nicht mehr, wie es war. Wir können es noch nicht fassen, dass Bauer Franz nicht mehr bei uns sein wird“. Auf seinen nun leeren Stuhl legten die Spielerinnen Rosen.

Von Michael Wepler

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.