Calden macht nach der Pause alles klar

Sorfte für die Vorenscheidung: Die Caldener Arlene Rühmer, hier kommt sie vor Hegenaus Carmen Hirt an den Ball, schoss das 2:0. Foto: Michl

Die Regionalliga-Fußballerinnen aus Nordhessen feierten einen verdienten 3:1-Heimsieg über den Hegauer FV

Calden. Mit einem 3:1 (1:0)-Sieg über den Hegauer FV hat der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Vor dem Spiel hatte sich Caldens Trainer Engin Keskin gegenüber dem 2:6 beim Spitzenreiter Sand II von seiner Elf eine stabile Leistung mit weniger Fehlern gewünscht. Und er wurde nicht enttäuscht: „Wir haben verdient gewonnen und hinten nur wenig zugelassen. Das war gegenüber dem letzten Spiel eine deutliche Leistungssteigerung.“

Bei richtigem Novemberwetter mit reichlich Wind und Regen entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel mit nur wenigen Torszenen. Leichte Vorteile hatten dabei die mit dem Wind im Rücken spielenden Gastgeberinnen.

Allerdings musste für das Führungstor eine Standardsitation herhalten. Leonie Klement hatte aus halblinker Strafraumposition einen Freistoß getreten, der leicht abgefälscht zum 1:0 in der langen Ecke landete (29.).

Hinten ließ die gut stehende Jahn-Defensive nur wenig zu. Dennoch wurde es kurz vor der Pause einmal brenzlig, als ein Ball durch die Abwehr rutschte und zur Gästeangreifern Luisa Radice kam. Die aus ihrem Tor herausgeeilte Marigona Zani konnte diese Chance aber vereiteln (44.).

Mehr Torszenen ergaben sich in der zweiten Halbzeit. Dabei scheiterte zunächst Johanna Hildebrandt aus spitzem Winkel an Hagaus Torhüterin Selina Szell (49.).

Schön herausgespielt war das zweite Tor der Nordhessinnen. Nach einem Konter hatte Arlene Rühmer den Ball in den Strafraum zu Hildebrandt gespielt. Diese zog es vor quer zu Rühmer zu spielen, statt selbst den Abschluss zu suchen. Rühmer nahm den Ball im Strafraum gekonnt an, spielte eine Gegenspielerin aus und traf zum 2:0 in die linke untere Ecke (71.).

Auf der Gegenseite köpfte die gerade eingewechselte Valerie Wunder eine Flanke von rechts über das Tor (82.).

Zwei Einwechselspielerinnen bereiteten schließlich die Entscheidung vor. Nach einer Flanke von Lena Köhler von links verfehlte Szell den Ball und Anika Müller spielte das Leder zu Hildebrandt, die zum 3:0 ins leere Tor traf (84.). Zwar konnte die im Strafraum freigespielte Radice mit einem Flachschuss in die lange Ecke noch auf 3:1 verkürzen, doch mehr ließen die Gastgeberinnen nicht mehr zu.

Dennoch war dieser später Treffer für Keskin ein kleiner Makel: „Dem Tor ist ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld vorausgegangen.“

Von Michael Wepler

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