Frauenfußball-Regionalliga: TSV Jahn lässt beim 2:2 gegen Schwaben Augsburg viele Chancen liegen

Calden verschenkt zwei Punkte

Störversuch: Caldens Verteidigerin Arlena Ohm (links) stört die Augsburgerin Mara Schanz. Foto:  Michl

Calden. 2:2 (0:1) Unentschieden endete das Verfolgerduell der Frauenfußball-Regionalliga zwischen dem Vierten TSV Jahn Calden und dem Dritten TSV Schwaben Augsburg. Damit verpassten es die Jahnerinnen, den Gegner in der Tabelle zu überflügeln.

Für Jahn-Trainer Engin Keskin war das Remis eindeutig ein Punktverlust: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und sind bei den Gegentoren zu wenig konsequent hingegangen.“

Das Spiel in der ersten Halbzeit kann deutlich in zwei Abschnitte geteilt werden. Mit zuletzt zwei Siegen im Rücken begannen die Caldenerinnen sehr vielversprechend. Gleich zu Beginn des Spiels verfehlte Arlene Rühmer aus bester Position im Strafraum knapp das Tor.

Nur wenig später köpfte Insa Fischer über das Tor (7.). Richtig schön herausgespielt war die nächste Großchance, als Luisa Schanze vom rechten Flügel ins Strafraumzentrum passte, wo Fabienne Schlieper das Leder über das Tor setzte (11.). Die nicht genutzten Chancen hatten Folgen, denn den Gästen gelang mit ihrer ersten Möglichkeit gleich der Führungstreffer. Schwaben-Angreiferin Bianca Scheufele scheiterte zunächst im Strafraum an Marigona Zani, traf aber im Nachsetzen zum 0:1 (21.). Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt.

Es folgte ein Bruch im Spiel der Gastgeberinnen, die sich verunsichert zeigten. Die Verunsicherung setzte sich zunächst auch nach der Pause fort. Augsburg nutzte dies, setzte nach und nach einem Querpass vor dem eigenen Strafraum verhinderte Zani beim Schuss von Mara Schanz mit einer tollen Parade einen weiteren Gegentreffer (53.).

Wie in der ersten Hälfte drehte auch in der zweiten Halbzeit ein Tor das Spiel. Diesmal war es auf der Seite der Jahnerinnen. Nach einer Ecke köpfte Schlieper das 1:1 (58.).

Calden kämpfte sich ins Spiel zurück und drängte auf das nächste Tor. Nach einer schönen Vorlage von Johanna Hildebrandt vom rechten Flügel schoss Schanze aus 13 Metern über das Tor (71.).

Auf der Gegenseite köpfte Scheufele am langen Pfosten stehend knapp vorbei (77.). Als im Gegenzug nach einem Freistoß Rühmer aus halbrechter Strafraumposition halbhoch zum 2:1 in die lange Ecke traf, hatten die Gastgeberinnen das Spiel gedreht (78.). Sechs Minuten später gab es jedoch ein böses Erwachen, als ein Freistoß von Lisa Steppich aus halbrechter Position an Freund und Feind vorbei zum 2:2 im Tor landete (84.). In der Nachspielzeit scheiterte Hildebrandt noch aus spitzem Winkel an Gästetorhüterin Anna Wellmann.

Von Michael Wepler

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